IHK Ulm

Westbalkanländer investieren in neue Rechenzentren

Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Nordmazedonien bauen KI-Rechenzentren. Gefragt sind Lösungen für Gebäudetechnik, Energieanlagen, IT-Infrastruktur und Sicherheitssystemen.
Der Ausbau der Rechenzentren verläuft in den drei Ländern unterschiedlich weit. Während Serbien seine bestehende Infrastruktur in Kragujevac erweitert, befinden sich größere Vorhaben in Bosnien und Herzegowina noch in der Planung. Nordmazedonien bereitet den Bau eines nationalen Rechenzentrums nahe Skopje vor. Treiber sind die zunehmende Digitalisierung und der steigende Bedarf an Rechenleistung durch Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz. Für deutsche Unternehmen ergeben sich Lieferchancen bei Kühl- und Stromversorgungssystemen, Gebäudeautomation und Brandschutz. Neben zuverlässiger Technik sind niedrige Betriebskosten und langfristige Serviceleistungen wichtige Wettbewerbsfaktoren.
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Quelle: GTAI
Stand: Oktober 2026