IHK Ulm

Bosnien Herzegowinas Wirtschaftswachstum zieht 2026 wieder an

Investitionen und Konsum kurbeln das Wachstum an. Die EU-Integration macht kleine Fortschritte. Auch nach den Wahlen in der Republika Srpska bleibt die politische Krise ungelöst.
Trotz anhaltender politischer Spannungen und schleppender Reformen im EU-Annäherungsprozess wird für Bosnien und Herzegowina 2026 ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum erwartet, das vor allem von Investitionen – insbesondere in Energieprojekten und im Tourismus – sowie von einem durch höheren Mindestlohn gestützten privaten Konsum getragen wird. Gleichzeitig belasten eine schwache Konjunktur in wichtigen EU-Partnerländern, erhöhte Inflation und ein wachsendes Außenhandelsdefizit die Perspektiven des Landes. Bosnien und Herzegowina gewinnt dennoch als Nearshoring-Standort und Beschaffungsmarkt vor der Haustüre der EU an Bedeutung. Rund 550 Unternehmen mit deutschem Kapital sind im Land tätig und produzieren für den lokalen Markt und den Export.
Weitere Details finden Sie im vollständigen Artikel der GTAI.
Quelle: GTAI
Stand: Dezember 2025