Gebäude hitzeresilient gestalten

Steigende Temperaturen können Bürogebäude, Produktionshallen, Lager und Verkaufsräume überhitzen. Das beeinträchtigt Beschäftigte, Waren, Maschinen und betriebliche Abläufe. Unternehmen sollten deshalb frühzeitig Maßnahmen für einen wirksamen sommerlichen Wärmeschutz umsetzen.

Das können Unternehmen tun

  • Sonne draußen halten: Außenliegende Rollläden, Jalousien, Markisen oder Sonnensegel möglichst schließen, bevor die Sonne auf die Fenster trifft. Sie wirken deutlich besser als innenliegender Sonnenschutz. Auch Begrünung durch Bäume bieten langfristig Schatten.
  • Richtig lüften: Räume möglichst in den kühleren Morgen- und Nachtstunden lüften. Sobald die Außentemperatur steigt, sollten Fenster geschlossen und verschattet bleiben.
  • Wärmequellen reduzieren: Nicht benötigte Maschinen, Drucker, Computer und andere Geräte abschalten, da sie zusätzliche Wärme erzeugen.
  • Dach und Fassade begrünen: Dach- und Fassadenbegrünung können die Aufheizung von Gebäuden und Außenbereichen verringern.
  • Baulichen Wärmeschutz verbessern: Bei Neubau und Sanierung auf Dämmung, geeignete Fenster, Sonnenschutz und eine möglichst hitzeangepasste Gebäudeplanung achten.
  • Kühlung effizient einsetzen: Wenn eine Klimatisierung erforderlich ist, sollten energieeffiziente und möglichst geräuscharme Anlagen eingesetzt betrieben werden.
  • Empfindliche Bereiche schützen: Besonders exponierte Räume sowie temperaturempfindliche Waren, Maschinen und technische Anlagen identifizieren und gezielt schützen.
Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Umweltbundesamtes.