Vorsorge wird zum Wettbewerbsfaktor

Die Auswirkungen des Klimawandels werden Unternehmen unterschiedlich stark treffen. Entscheidend ist daher, die eigenen Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Dazu gehören beispielsweise der Schutz von Gebäuden und Anlagen vor Hitze und Starkregen, ein vorausschauendes Wassermanagement, die Absicherung kritischer Lieferketten, der Schutz der Beschäftigten sowie Notfall- und Ausfallkonzepte.
Klimaanpassung bedeutet dabei nicht nur, Schäden zu vermeiden. Sie kann auch dazu beitragen, Betriebsabläufe widerstandsfähiger zu machen, Kostenrisiken zu reduzieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern hat Klimaanpassung deshalb inzwischen ausdrücklich auch als wirtschaftliches Handlungsfeld verankert. Die 2026 beschlossene Klimaanpassungsstrategie des Landes umfasst unter anderem die Bereiche Industrie und Gewerbe, Energie, Verkehr, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus.
Für Unternehmen in Westmecklenburg stellt sich damit zunehmend nicht mehr allein die Frage, wie stark sich das Klima verändert, sondern vor allem: Wie gut ist der eigene Betrieb auf die Veränderungen vorbereitet?