Kapitel I: Westmecklenburg für eine erfolgreiche Zukunft mit der Wirtschaft
- 01. Verantwortungsvoll und nachhaltig handeln
Die Unternehmen in Westmecklenburg übernehmen wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung für die Region. Ihr Handeln orientiert sich am Leitbild der ehrbaren Kaufleute und steht für Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Transparenz gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Geschäftspartnern sowie Politik und Gesellschaft.
- 02. Unternehmerische Freiheit und Soziale Marktwirtschaft sichern
Unternehmerische Freiheit ist ein zentrales Element der Sozialen Marktwirtschaft und Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wohlstand. Sie setzt verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine sichere Versorgung mit Energie, Ressourcen, Infrastruktur und Flächen voraus. Die Soziale Marktwirtschaft ist als wesentlicher Standortvorteil konsequent zu schützen und zukunftsfest weiterzuentwickeln.
- 03. Wertschätzung und Akzeptanz der Wirtschaft stärken
Die Unternehmen in Westmecklenburg sind fest in der Region verankert und schaffen Arbeitsplätze, Perspektiven und Standortattraktivität. Darüber hinaus engagieren sie sich in Bildung, Kultur, Infrastruktur und sozialen Projekten. Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sind aufgefordert, der Wirtschaft vorurteilsfrei zu begegnen und ihre Leistungen anzuerkennen. Die Wirtschaft steht für einen offenen, sachlichen und transparenten Dialog zur Verfügung.
- 04. Wirtschaft und Politik frühzeitig und auf Augenhöhe einbinden
Ein strukturierter, frühzeitiger und vorurteilsfreier Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung ist Voraussetzung für praxistaugliche Entscheidungen. Die IHK zu Schwerin bündelt als Stimme der regionalen Wirtschaft deren Gesamtinteresse und ist konsequent in politische Entscheidungsprozesse, Foren, Beratungen und Anhörungen einzubeziehen, damit wirtschaftliche Auswirkungen angemessen berücksichtigt werden.
- 05. Resilienz und Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts ausbauen
Zur Stärkung der Krisenfestigkeit des Wirtschaftsstandorts sind verlässliche institutionelle Rahmenbedingungen, sichere Lieferketten und die Versorgung mit systemrelevanten Gütern erforderlich. Kooperationen auf Bundes- und EU-Ebene sind gezielt auszubauen. Digitalisierung, leistungsfähige Breitband- und Mobilfunknetze, digital ausgestattete Bildungseinrichtungen sowie der Ausbau digitaler Kompetenzen sind zentrale Voraussetzungen für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Die Landespolitik soll Unternehmen bei der Anpassung von Produktions- und Organisationsstrukturen unterstützen und gezielte Investitionsanreize für zukunftsfähige Strukturen setzen.
