Öffnung von Berufssprachkurs­angeboten ab 1. Oktober 2026

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) baut das Angebot an Berufssprachkursen ab dem 1. Oktober 2026 wieder aus. Damit stehen ab dem vierten Quartal neue Möglichkeiten der berufsbezogenen Sprachförderung zur Verfügung.

Was ändert sich konkret?

  • Weiterhin volle Unterstützung am Arbeitsplatz: Die arbeitsplatzbezogenen Berufssprachkurse – Azubi-BSK, Job-BSK, Frühpädagogik-BSK sowie BSK für Personen im Anerkennungsverfahren – bleiben uneingeschränkt verfügbar.
  • B2-Kurse: Bedarf voraussichtlich gedeckt: Die gemeldeten Bedarfe an Berufssprachkursen mit dem Zielsprachniveau B2 können voraussichtlich vollständig erfüllt werden.
  • C1 und C2: Mehr Angebote für qualifizierte Fachkräfte: Die Kurse auf den Niveaustufen C1 und C2 sollen deutlich ausgeweitet und nahezu bedarfsgerecht angeboten werden. Das ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.
  • Fachpraxis-Kurse kehren zurück: Die Fachpraxis-Berufssprachkurse können wieder durchgeführt werden.
  • B1-Kurse in begrenztem Umfang: Auch Berufssprachkurse mit dem Zielsprachniveau B1 können wieder starten, allerdings nur in sehr begrenzter Zahl.
  • A2-Kurse bleiben ausgesetzt: Berufssprachkurse auf dem Zielsprachniveau A2 können weiterhin nicht angeboten werden.

Wie geht es 2027 weiter?

Nach aktuellem Planungsstand sollen die neuen Regelungen auch im ersten Halbjahr 2027 gelten. Das BAMF betont, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales daran zu arbeiten, die berufsbezogene Sprachförderung möglichst passgenau am tatsächlichen Bedarf auszurichten.
Die Ausweitung schafft damit neue Perspektiven für Zugewanderte auf ihrem beruflichen Weg und unterstützt Unternehmen dabei, benötigte Sprachkompetenzen gezielt zu fördern.
Weitere Informationen sind beim BAMF abrufbar.