Nationale Maritime Konferenz in Emden: Gemeinsam die maritime Zukunft gestalten
Unter dem Motto „mariTEAM“ setzt die Nationale Maritime Konferenz in Emden ein Zeichen für Zusammenarbeit und die Stärkung des maritimen Standorts Deutschland. Die IHK zu Schwerin betont gemeinsam mit der IHK Nord die zentrale Bedeutung leistungsfähiger Seehäfen und Küstenregionen für Wirtschaft, Energiewende und Sicherheit.
Die maritime Wirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Seehäfen und Küstenregionen sichern internationale Lieferketten, schaffen wirtschaftliche Perspektiven und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung. Zugleich gewinnen sie angesichts geopolitischer Herausforderungen und steigender Sicherheitsanforderungen zunehmend an strategischer Bedeutung.
Die Nationale Maritime Konferenz in Emden bringt zentrale Akteure aus Politik und Wirtschaft zusammen. Die Teilnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie den Bundesministern Reiche und Schnieder unterstreicht die Bedeutung der maritimen Branche für die Zukunft Deutschlands.
Fünf Handlungsfelder für einen starken maritimen Standort
Aus Sicht der IHK zu Schwerin und der IHK Nord kommt es jetzt darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige, sichere und wettbewerbsfähige maritime Wirtschaft zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei fünf zentrale Handlungsfelder:
- Infrastruktur stärken: Seehäfen, Hinterlandanbindungen und digitale Netze müssen leistungsfähig, modern und resilient ausgebaut werden. Nur so lassen sich Warenströme zuverlässig sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Hafenstandorte langfristig erhalten.
- Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen: Investitionen in die maritime Infrastruktur müssen schneller umgesetzt werden können. Effiziente Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen sind dafür eine wichtige Voraussetzung.
- Sicherheit erhöhen: Der Schutz kritischer maritimer Infrastruktur und die Sicherung internationaler Handelswege sind angesichts der geopolitischen Lage von besonderer Bedeutung.
- Wettbewerbsfähigkeit sichern: Die maritime Wirtschaft braucht verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig gilt es, Innovationen zu fördern und ausreichend qualifizierte Fachkräfte für die Branche zu gewinnen.
- Energiewende ermöglichen: Häfen entwickeln sich zunehmend zu wichtigen Knotenpunkten der Energiewende. Ihre Rolle für Offshore-Windenergie, Wasserstoff und weitere Energieträger muss deshalb konsequent gestärkt werden.
Gemeinsam Verantwortung für die maritime Zukunft übernehmen
Das Motto „mariTEAM“ bringt die zentrale Botschaft der Konferenz auf den Punkt: Die Herausforderungen der maritimen Wirtschaft lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Politik, Wirtschaft und Regionen müssen eng zusammenarbeiten, um Investitionen zu ermöglichen, Infrastruktur zukunftsfähig auszubauen und die Bedeutung der deutschen Küstenstandorte langfristig zu sichern.
Für die IHK zu Schwerin steht fest: Eine starke maritime Wirtschaft ist unverzichtbar für die wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen und für Deutschland insgesamt. Die Nationale Maritime Konferenz bietet die Gelegenheit, gemeinsame Ziele zu konkretisieren und die notwendigen Schritte für einen zukunftsfähigen maritimen Standort voranzubringen.
