Glasfaserausbau: Gewerbestandorte in Westmecklenburg stärker in den Fokus rücken

Während Gewerbegebiete in Deutschland beim Glasfaserausbau insgesamt besser versorgt sind als Privathaushalte, zeigt sich in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg ein anderes Bild. Das geht aus den öffentlich zugänglichen Daten des Breitbandatlas des Bundes hervor.
Trotz der bereits erzielten Fortschritte ist es daher noch zu früh, den Glasfaserausbau als abgeschlossen zu betrachten. Darauf weist unser Präsident Matthias Belke hin. Insbesondere bei der Versorgung von Gewerbestandorten besteht weiterhin Handlungsbedarf:
"Beim Glasfaserausbau haben wir in MV gute Fortschritte gemacht. Aber in den Gewerbegebieten besteht noch viel Ausbaubedarf! Hier muss jetzt der Fokus liegen. Unsere Unternehmen brauchen eine leistungsstarke, digitale Infrastruktur, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Jetzt gilt es, die verbleibenden Versorgungslücken zu schließen und bislang nicht erschlossene Gewerbestandorte gezielt in den Blick zu nehmen. Denn eine leistungsfähige Glasfaseranbindung ist für Unternehmen eine wichtige Voraussetzung, um digitale Prozesse voranzutreiben, wettbewerbsfähig zu bleiben und zukünftige Anforderungen zu bewältigen.
Gefordert sind dabei Netzbetreiber, Land und Kommunen gleichermaßen. Gemeinsam müssen sie den Ausbau dort voranbringen, wo Unternehmen bislang noch auf eine leistungsfähige Glasfaserinfrastruktur warten. Ziel muss es sein, die noch bestehenden Lücken zu schließen und die digitale Infrastruktur in Westmecklenburg konsequent weiterzuentwickeln.
Der Glasfaserausbau ist noch nicht am Ziel. Entscheidend ist, dass neben den Privathaushalten auch die Gewerbestandorte die Voraussetzungen erhalten, die sie für eine erfolgreiche digitale Zukunft benötigen.