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Attraktiver Standort Westmecklenburg
Wenngleich die wirtschaftlich schwierige Gesamtlage vielen Betrieben derzeit Probleme bereitet, gibt es auch positive Entwicklungen in Westmecklenburg zu beobachten. Insbesondere der Industriepark Schwerin zeichnet sich in jüngster Zeit durch eine erfreuliche Wachstumsdynamik aus. Einerseits können aktuell Neuansiedlungen wie durch die August Hildebrandt GmbH, Vink Chemicals und Junge Fahrzeugbau verzeichnet werden. Andererseits investieren Unternehmen am Standort wie Nestlé, Ypsomed oder TecMed in Produktionserweiterungen und neue Fertigungsanlagen. Berücksichtigt man die Ankündigungen durch die Unternehmen, so ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren etwa 2.500 Menschen im Industriepark arbeiten werden. Eine klare Steigerung im Vergleich zu den derzeit etwa 1.400 Beschäftigten.
Produktionsausbau und neue Gewerbeflächen
Doch auch in den Landkreisen zeigen sich positive Entwicklungen. Im Businesspark A 24 bei Valluhn Gallin hat die Firma Ifri - fresh cut company jüngst
einen Neubau für Verarbeitung von Obst und Gemüse errichtet. Bis zu 120 Beschäftigte sollen zukünftig frische Produkte für die Gastronomie, den Groß- und Einzelhandel, die lebensmittelverarbeitende Industrie und die Gemeinschaftsverpflegung in Kliniken und Schulen herstellen. Darüber hinaus ist im Businesspark derzeit die Errichtung eines KI Innovationsparks in der Planung, der Ökostromspitzen gemeinsam mit Rechenzentren und Abwärme nutzbar machen soll.
einen Neubau für Verarbeitung von Obst und Gemüse errichtet. Bis zu 120 Beschäftigte sollen zukünftig frische Produkte für die Gastronomie, den Groß- und Einzelhandel, die lebensmittelverarbeitende Industrie und die Gemeinschaftsverpflegung in Kliniken und Schulen herstellen. Darüber hinaus ist im Businesspark derzeit die Errichtung eines KI Innovationsparks in der Planung, der Ökostromspitzen gemeinsam mit Rechenzentren und Abwärme nutzbar machen soll.
In Wismar wurde Ende August außerdem der neue Großgewerbestandort Kritzowburg-Hornstorf für den Verkehr freigegeben. 24 Hektar sind bereits verkauft oder reserviert. Das interkommunale Gewerbegebiet bietet mit seiner direkten Autobahnanbindung und der Nähe zum Seehafen Wismar Vorteile für nationale sowie internationale Lieferketten und richtet sich insbesondere an flächenintensive Unternehmen.
Die Industrie- und Handelskammer flankiert diese Entwicklungen und setzt sich für eine noch bessere Verkehrsanbindung ein, wie sie nun etwa mit dem direkten Autobahnanschluss des Industrieparks Schwerin an die A 14 realisiert werden soll. Darüber hinaus gilt es weiterhin die Standortfaktoren im Bereich der Fachkräfteausbildung, des bezahlbaren Wohnraums oder der Gewerbesteuersätze so auszugestalten, dass auch zukünftig weitere Ansiedlungen und Produktionserweiterungen möglich sind.
Kontakt
Dr. Wolf-Rüdiger Knoll
Aufgabenbereich:
Fachberatung
Geschäftsbereich: Standortpolitik, International
