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JUMPIN
Immerhin möchte die Kammer auch anno 2026 wie der 1.250 Ausbildungsverträge unterzeichnen, um damit Zukunftschancen vor der Haustür zu ermöglichen und gleichermaßen dem Fachkräftebedarf entgegenwirken.
Zum 19. Mal und damit seit Beginn dieses besonderen Messeformats präsentierte die IHK Ende Februar die Karrierevielfalt in der Region. „Da sind jede
Menge Zukunftsberufe dabei, spannende Herausforderungen für interessierte junge Menschen“, so Peter Todt. Insgesamt stellten sich bei der jüngsten Auflage der JUMPIN 82 Unternehmen vor – ein Rekord. Jugendliche und erfreulicherweise viele Eltern informierten sich an den Ständen, die in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit dicht an dicht gereiht waren.
Menge Zukunftsberufe dabei, spannende Herausforderungen für interessierte junge Menschen“, so Peter Todt. Insgesamt stellten sich bei der jüngsten Auflage der JUMPIN 82 Unternehmen vor – ein Rekord. Jugendliche und erfreulicherweise viele Eltern informierten sich an den Ständen, die in der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit dicht an dicht gereiht waren.
Von der Messe in die Ausbildung - von der Ausbildung auf die Messe
Zwei Azubis standen in besonderer Weise für den Erfolg dieses Messeformats: Die eine ist Melissa Altenhof. Ihr Freund Juri, der bei der WEMAG lernt,
wies sie 2024 auf die JUMPIN hin. „Ich wollte Industriekauffrau werden. Das ist ein vielseitiger Beruf“, sagt die heute 21-Jährige. Am WEMAG-Stand
bekam sie den Tipp, mal beim Kabelhersteller Prysmian nachzufragen. „Das habe ich sofort gemacht, ein Match gelandet und mich noch am gleichen Tag beworben.“ Melissa zog von Bitterfeld nach Schwerin, begann die Ausbildung. Zum zweiten Mal präsentierte sie jetzt ihr Unternehmen in der HdBA. Zum ersten Mal machte das kürzlich Lukas Heine, und zwar für die Räber Elektrotechnik. „Genau vor einem Jahr war ich ebenfalls hier auf der JUMPIN. Ich hatte den Wunsch Elektriker zu werden und eine Kurzbewerbung dabei“, erinnert sich der 16-Jährige aus Schwerin. Selbstbewusst steuerte er den Stand seines heutigen Ausbildungsbetriebes an und fragte, ob es Kapazitäten geben würde. Gab es! „Wir sprachen, ich ließ meine Daten da. Schon am nächsten Tag reagierte das Unternehmen, lud mich ein und legte mir den Vertrag vor. Ich wurde so sehr mit offenen Armen empfangen…“ Lukas schwärmt. Immer noch. „Ich empfinde das als großes Glück. So einfach kann es sein, eine Top-Ausbildung zu bekommen. Die Messe war eine supergute Gelegenheit für meine Entscheidung.“
wies sie 2024 auf die JUMPIN hin. „Ich wollte Industriekauffrau werden. Das ist ein vielseitiger Beruf“, sagt die heute 21-Jährige. Am WEMAG-Stand
bekam sie den Tipp, mal beim Kabelhersteller Prysmian nachzufragen. „Das habe ich sofort gemacht, ein Match gelandet und mich noch am gleichen Tag beworben.“ Melissa zog von Bitterfeld nach Schwerin, begann die Ausbildung. Zum zweiten Mal präsentierte sie jetzt ihr Unternehmen in der HdBA. Zum ersten Mal machte das kürzlich Lukas Heine, und zwar für die Räber Elektrotechnik. „Genau vor einem Jahr war ich ebenfalls hier auf der JUMPIN. Ich hatte den Wunsch Elektriker zu werden und eine Kurzbewerbung dabei“, erinnert sich der 16-Jährige aus Schwerin. Selbstbewusst steuerte er den Stand seines heutigen Ausbildungsbetriebes an und fragte, ob es Kapazitäten geben würde. Gab es! „Wir sprachen, ich ließ meine Daten da. Schon am nächsten Tag reagierte das Unternehmen, lud mich ein und legte mir den Vertrag vor. Ich wurde so sehr mit offenen Armen empfangen…“ Lukas schwärmt. Immer noch. „Ich empfinde das als großes Glück. So einfach kann es sein, eine Top-Ausbildung zu bekommen. Die Messe war eine supergute Gelegenheit für meine Entscheidung.“
Kampf um die besten Köpfe hält unvermindert an
„Die große Vielfalt der beruflichen Ausbildung macht es jungen Menschen nicht unbedingt leichter, das Richtige zu finden. Wir können alles bieten – außer Bergbau“, sagt Peter Todt. Er weiß darum, wie wichtig die Initiativen der IHK sind, um den Mitgliedsunternehmen unterstützend zur Seite zu stehen. Denn die haben Nachwuchssorgen und können längst nicht alle auf den vielen Veranstaltungen zur Berufsorientierung unterwegs sein. Bei diesen Events zeigt sich ein Problem. „Uns fehlen nicht die tollen Angebote. Uns fehlen die jungen Menschen!“ bringt es Guntram Sydow, Chef der Schweriner Arbeitsagentur, sehr deutlich auf den Punkt. Rund 100 Jugendliche gelten aktuell noch als unversorgt. Sie haben somit noch keine Ausbildung begonnen oder ein Studium aufgenommen. „Gleichzeitig melden uns die Unternehmen der Region 200 bis 300 unbesetzte Stellen. Dieser Diskrepanz müssen wir uns als Partner am Arbeitsmarkt stellen.“ Die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin engagiert sich daher seit Jahren in herausragender Weise. Präsenz bei verschiedensten Formaten der Berufsorientierung, die eigene Lehrstellenbörse, Ausbildungsberatung, Praxislerntage oder Praktikum – es wird jede Menge getan, damit niemand auf dem Weg ins Berufsleben verloren geht. Ein besonderes Projekt sind die Azubi-Botschafter.
Azubi-Botschafter der IHK sind gefragte Ansprechpartner
Ina Schmidt möchte künftig gern im Büro arbeiten. Die 17-Jährige aus Dümmer bei Schwerin weiß, dass entsprechende Ausbildungen in zahlreichen Unternehmen möglich sind. Deshalb steuerte sie bei ihrem JUMPIN-Besuch zunächst den Stand der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin an. Hier fand sie in Rica Witt sofort eine kompetente Gesprächspartnerin. Sie ist IHK-Fachberaterin, Berufs-Auskennerin und vor allem nicht allein vor Ort. Rica hat sich Verstärkung aus ihrem Projekt Auzubi-Botschafter mitgebracht. Und so bekommt Schülerin Ina gleich von drei jungen Frauen jede Menge Infos. Auch Silvia Schmidt, die etwas abseits auf ihre Tochter wartet, ist begeistert. „Hier wurde Ina richtig gut abgeholt!“ sagt sie.
„Genau das ist unser Ziel. Wir wollen die Jugendlichen zielgerichtet informieren – aber auf Augenhöhe. Es fällt ihnen immer viel leichter, wenn junge Leute mit am Stand sind, die ganz authentisch über ihre Erfahrungen in der Berufsschule und im Unternehmen berichten“, schätzt Rica Witt ein. Aktuell hat sie 45 Azubi-Botschafter im Team. Diese werden in Seminaren auf ihren Einsatz im Kammerbezirk vorbereitet und sind dann auf Messen, in Schulen und bei zahlreichen anderen Events unterwegs. „Mal ehrlich: Die sprechen eine andere Sprache. Und das erreicht die Schüler sofort. Es macht so viel Freude zu sehen, wie schnell ein intensiver Austausch zustande kommt, wie das Interesse plötzlich wächst und selbst schüchterne junge Leute auftauen und ihre Fragen stellen.“
Rica Witt begleitet das Projekt seit zwei Jahren, es existiert allerdings schon deutlich länger. Die jungen Messegäste merken schnell: Die IHK hat den besten Überblick über zahlreiche Unternehmen, die sehr gern ausbilden möchten. Es gibt ein Startpaket dazu und die
Möglichkeit, sich ganz unkompliziert per WhatsApp zu melden, wenn plötzlich doch noch Fragen auftauchen. „Es macht uns schon ein bisschen stolz, wenn wir merken, dass jemand sich für unsere Berufe interessiert und wir dafür werben können“, finden Emma Brehmer und Tini Schulze. Beide sind im dritten Lehrjahr bei der TKK und haben viel Spaß, als Azubis-Botschafterinnen für die Ausbildung in IHK-Berufen zu werben.
Möglichkeit, sich ganz unkompliziert per WhatsApp zu melden, wenn plötzlich doch noch Fragen auftauchen. „Es macht uns schon ein bisschen stolz, wenn wir merken, dass jemand sich für unsere Berufe interessiert und wir dafür werben können“, finden Emma Brehmer und Tini Schulze. Beide sind im dritten Lehrjahr bei der TKK und haben viel Spaß, als Azubis-Botschafterinnen für die Ausbildung in IHK-Berufen zu werben.
Kontakt
Industrie- und Handelskammer zu Schwerin
Ludwig-Bölkow-Haus
Graf-Schack-Allee 12
19053 Schwerin
Tel.: 0385 5103-0
Fax: 0385 5103-999
info@schwerin.ihk.de
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