Landestechnologiekonferenz MV: Wasserstoff, KI und erneuerbare Energien

Rund 120 Gäste aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Politik und Verwaltung begrüßten der Präsident der IHK zu Schwerin, Matthias Belke, der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns, Jochen Schulte, sowie der Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Dr. Wiegand-Hoffmeister, am 6. Oktober bei der Landestechnologiekonferenz MV in Wismar. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Zukunftsfelder Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Erneuerbare Energien und Wasserstofftechnologien.
Ein besonderer Höhepunkt war die Keynote „Curiosity beats Concerns. Curiosity needs Concerns“. Prof. Björn Kernspeckt von der Hochschule Wismar übermittelte in einem kurzweiligen Impuls seine Sichtweise zu einem sicheren Umgang mit einer unsicheren KI-Technologie. In Fachworkshops diskutierten die Teilnehmenden anschließend innovative Ansätze in den Bereichen Wasserstoffwirtschaft, klimafreundliche Energieträger, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Automatisierung. Zahlreiche Praxisbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern verdeutlichten, wie erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Geschäftsmodelle beitragen können.
Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin, betonte: „Die Landestechnologiekonferenz hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Innovationspotenzial in Mecklenburg-Vorpommern ist. Entscheidend ist darüber hinaus, dass Forschungsergebnisse schnell ihren Weg in die betriebliche Praxis finden und daraus neue Wertschöpfung entsteht. Bereits im `Industriepolitischen Konzept 2030` sind dahingehend durch das Zukunftsbündnis MV Handlungsfelder und -empfehlungen vereinbart worden, die im Interesse des Landes dringend umgesetzt werden müssen. Hier sehen wir noch viel Handlungspotenzial.“
Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Landes hervor.
„Die Landestechnologiekonferenz zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der enge Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für die Innovationskraft unseres Landes ist. Gerade bei Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz, Wasserstoff und Erneuerbaren Energien müssen wir Wissen und Ideen gemeinsam in konkrete Anwendungen und zusätzliche Wertschöpfung überführen. Mecklenburg-Vorpommern bietet dafür hervorragende Voraussetzungen. Und diese Chancen wollen wir gemeinsam nutzen.“
In einer begleitenden Ausstellung präsentierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerke ihre aktuellen Projekte und luden zum Austausch über neue Technologien und Kooperationsmöglichkeiten ein. Die Konferenz bot somit eine Plattform für den Austausch über aktuelle technologische Entwicklungen, den Wissenstransfer und die Anbahnung neuer Kooperationen.
Veranstaltet wurde die Konferenz von den Industrie- und Handelskammern Mecklenburg-Vorpommerns gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern sowie der Hochschule Wismar. Die fachliche Konzeption der Themenworkshops erfolgte unter Mitwirkung des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie (INP) und des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD).