Rahmenbedingungen mitgestalten: Konsulationen/ Umfragen

Wie können Unternehmen Einfluss nehmen und Rahmenbedingungen für das Auslandsgeschäft mitgestalten.

IHK-Umfragen

DIHK-Sonderumfrage zum Wettbewerb mit China

China ist für viele Unternehmen ein wichtiger Absatz- und Beschaffungsmarkt – zugleich nimmt der Wettbewerbsdruck durch chinesische Anbieter in zahlreichen Branchen zu. Vor diesem Hintergrund führt die DIHK eine kurze Sonderumfrage zum Wettbewerb mit China durch.
Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns, ein aktuelles Bild der Unternehmenspraxis zu gewinnen: Welche Rolle spielen Geschäftsbeziehungen zu China? Wie stark ist der Wettbewerb durch chinesische Anbieter spürbar? Und welche politischen Maßnahmen wären aus Unternehmenssicht sinnvoll, um faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern?
Die Beantwortung dauert nur wenige Minuten. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und ausschließlich aggregiert ausgewertet.
Nehmen Sie an der DIHK-Sonderumfrage bis 10. August 2026 teil.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

EU-Konsultationen

Gesetzesinitiativen oder aber bestehende Rechtsvorschriften in Europa müssen praktikabel sein. Nutzen Sie das Sprachrohr der EU-Konsultationen über die Online-Plattform „Ihre Meinung zählt“. Wir veröffentlichen nachstehend aktuelle Umfragen.

Umfrage der EU-KOM (DG TAXUD) zu “Besonderen Zollverfahren”

Die Generaldirektion Steuern und Zollunion (GD TAXUD) hat eine Studie in Auftrag gegeben, um zu bewerten, wie fünf Verfahren in der Praxis umgesetzt werden: Zolllagerung, vorübergehende Verwendung, Endverwendung, aktive Veredelung und passive Veredelung.
In der Umfrage werden die Erfahrungen von Unternehmen mit diesen Verfahren erfragt, einschließlich Bewilligungen (und Verlängerungen/Änderungen), tägliche Verwaltung/Handhabung, grenzüberschreitende Nutzung, Zeit und Kosten sowie Prioritäten für die Vereinfachung. Ihr Feedback hilft, herauszufinden, was gut funktioniert und wo Prozesse verbessert werden könnten.
Hier gehts zur Umfrage zu Besonderen Zollverfahren (in engl. Sprache), die bis 7. August 2026 verfügbar ist.

Survey zu Gold-Plating bei der Umsetzung von EU-Recht

Simplification, einschließlich der Bekämpfung von „Gold-Plating“, steht ganz oben auf der Agenda der EU-Kommission. Die einzelnen EU-Mitgliedstaaten sollen dabei unterstützt werden, „Gold-Plating“ bei der nationalen Umsetzung und Anwendung von EU-Rechtsvorschriften zu erkennen und zu vermeiden. Davon profitieren Unternehmen, denen unnötige Komplexität, Kosten und Belastungen erspart wird.
Das sogenannte Goldplating bezieht sich auf eine Überumsetzung von EU-Rechtsvorschriften in nationale Rechtsvorschriften und Verwaltungspraktiken. Betroffene Firmen sind mit unnötigen Kosten und Belastungen konfrontiert, ohne dass dabei zwangsläufig gegen EU-Recht verstoßen wird. Beispiele sind zusätzliche Kennzeichnungspflichten oder länderspezifische Melde- und Registrierungspflichten.
Hier geht es zur EU-Umfrage zu Gold-Plating, die bis 15. September 2026 offen ist.

Regeln im EU-Geschäft: Your Europe

Unternehmen haben bestimmte Rechte, die eventuell nicht immer EU-weit respektiert werden, wenn ein Land das einschlägige EU-Recht nicht vollständig umgesetzt hat. Your Europe ist das Online-Portal der EU, das helfen soll, Stolpersteine und Bürokratie in anderen Mitgliedsländern zu erkennen.
Über das Portal kommt man zu den nationalen Informationen über die Anwendung der EU-Vorschriften in den einzelnen EU-Ländern. Wie gründe ich eine Firma in Frankreich oder Portugal? Welche Steuern kommen auf mich zu als Gewerbetreibender? Oder wie sieht es aus mit dem Inverkehrbringen meiner Produkte in Polen oder Ungarn?
Erkunden Sie den virtuellen EU-Leitfaden Your Europe fürs Auslandsgeschäft.

Single Market Barriers Tracker (früher SMOT – Single Market Obstacles Tool)

Unternehmen können Probleme im Binnenmarkt über den Single Market Barriers Tracker (früher bekannt als SMOT – Single Market Obstacles Tool) melden. Die Europäische Kommission sammelt die Rückmeldungen anonym über das Tool, um zu sehen, wo Prozesse verbessert werden müssen.
Über das Portal YourEurope gelangt man zum SMOT.

EEN-Service – unser Draht nach Brüssel

Ein weiterer Weg, sich zu Wort zu melden, geht über das KMU-Feedback des Enterprise Europe Network (EEN). Schildern Sie uns Ihr „Ärgernis“ – wir leiten es anonym an die Europäische Kommission weiter.
Was haben Sie davon? Aus Ihren Fragen/Anregungen entwickelte Problemlösungen fließen in die EU-Gesetzgebung ein.

Probleme mit Behörden in der EU? Hier hilft Solvit!

Ärgern Sie sich immer mal wieder, weil sich europäische Behörden nicht an die Binnenmarktregeln halten? Hatten Sie schon mal mit Problemen zu kämpfen wie:
  • Umsatzsteuer beim Auslandsgeschäft?
  • Wurde Ihr Transport an der Grenze gestoppt?
  • Haben Sie einen Auftrag im Ausland erhalten, aber Sie dürfen dort nicht arbeiten?
  • Werden Ihre Zeugnisse im Ausland nicht anerkannt?
Wenn EU-Recht durch eine Behörde in einem anderen Land falsch angewendet wird, kommt SOLVIT ins Spiel. Der kostenlose Dienst der nationalen Behörden in allen EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein und Norwegen steht Firmen und Einzelpersonen offen.
Die SOLVIT-Ansprechpartner suchen innerhalb von zehn Wochen nach Lösungen – am einfachsten ist der Kontakt über die Website.

YEA – Your Europe Advice

"Your Europe Advice" (YEA) ist ein kostenfreier Online-EU-Beratungsdienst, der im Auftrag der Europäischen Kommission betrieben wird. YEA besteht aus einem Team von etwa 60 Juristen, die alle 24 EU-Amtssprachen abdecken und sowohl mit dem EU-Recht als auch mit den nationalen Rechtsvorschriften aller EU-Länder vertraut sind. Die Experten beantworten Fragen online in der vom Nutzer gewählten Sprache.