Fachmesse: Rückblick auf die SMM 2026 in Hamburg
Die SMM 2026 in Hamburg zeigte vom 1. bis 4. September eindrucksvoll, welche Dynamik derzeit in der maritimen Wirtschaft steckt. Unter dem Leitmotiv „Driving the Maritime Transition“ traf sich die internationale maritime Branche, um über neue Technologien, veränderte Marktbedingungen und die Zukunft von Schiffbau und Schifffahrt zu diskutieren. Mit rund 2.300 Ausstellern aus 66 Ländern und mehr als 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 134 Nationen erreichte die Messe eine Rekordbeteiligung.
Vier Tage lang diskutierten die Teilnehmer der SMM 2026 über die zentralen Herausforderungen der maritimen Industrie. Die Themen deckten ein denkbar breites Spektrum ab: von maritimer Sicherheit und resilienten Lieferketten über Energieeffizienz und neue Antriebstechnologien bis zu Künstlicher Intelligenz und autonomen Systemen. Reedereien, Werften, Zulieferer, Technologieunternehmen, Marinen und internationale Organisationen nutzten die Messe für den Austausch über Investitionen, neue Technologien und Partnerschaften.
30 Unternehmen aus MV dabei - Landesgemeinschaftsstand bietet Plattform für Austausch
Mit mehr als 30 Unternehmen und Einrichtungen war Mecklenburg-Vorpommern auf der SMM vertreten. Und das Land setzte gleich am Messeeingang mit einem riesigen Schiffspropeller der MMG - Mecklenburger Metallguss GmbH aus Waren ein unübersehbares Zeichen. Dabei wurde außerdem eine bemerkenswerte Bandbreite der maritimen Wirtschaft des Landes sichtbar – von Elektrotechnik und Digitalisierung über Schiffbau und Konstruktion bis zu innovativen Verbundwerkstoffen. Mehr als 20 Unternehmen traten als Einzelaussteller auf, weitere acht präsentierten sich auf dem von Rostock Business organisierten Landesgemeinschaftsstand. Organisator Andy Albert zeigte sich entsprechend zufrieden: "Unser Eindruck ist sehr positiv. Gerade mit Blick auf die Vorjahre konnten wir so etwas wie Aufbruchsstimmung beobachten. Für uns als Wirtschaftsförderung ist Vernetzung auf dem Stand sehr wichtig. Wir haben hier Markterkundung betrieben, um uns eine tiefergehende Branchenexpertise auzubauen. Das gilt natürlich auch für die Unternehmen auf dem Landesgemeinschaftsstand, die die Messe für gute Gespräche nutzen konnten."
Aus Westmecklenburg präsentierten sich mit der TKMS, GenSys, NIT, The Naval Office International und SKM Informatik fünf Unternehmen auf der Messe. Die erstmalig als Aussteller vertretene SKM Informatik GmbH war sehr angetan. Projektingenieur Robert Meyer: “Wir haben in den letzten Jahren einen Fokus auf die maritime Industrie gelegt, gerade auch mit Blick auf wichtige Partner wie der MMG aus Waren. Die SMM haben wir genutzt, um unser Portfolio in der additiven Fertigung noch besser sichtbar zu machen. Unser Eindruck von der Messe ist sehr positiv. Wir hatten einige Gespräche mit hochwertigen Interessenten.”
Die nächste Ausgabe der SMM wird vom 5.-8.September in den Messehallen Hamburg stattfinden. Wenn Sie Interesse haben, als Aussteller auf die SMM zu gehen, beraten wir Sie gerne.
