Energiewende-Barometer 2026

Jedes dritte große Industrieunternehmen verlagert bereits seine Produktion ins Ausland. Hohe Energiekosten lassen auch Investitionen in Kernprozesse leiden. Unternehmen fordern verlässliche Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und international wettbewerbsfähige Energiepreise

Das Energiewendebarometer 2026

Das Energiewende-Barometer 2026 der IHK-Organisation zeigt, dass viele Unternehmen durch hohe Energiekosten zunehmend ihre Belastungsgrenzen erreichen. Am Energiewendebarometer 2026 haben sich rund 3100 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen beteiligt.

DIHK-Präsident Peter Adrian

„Globale Krisen treffen auf weiterhin ungelöste strukturelle Herausforderungen am Wirtschaftsstandort Deutschland. Das hält die Energiekosten hoch“, erklärt DIHK-Präsident Peter Adrian. „Die Folgen sind sinkende Wettbewerbsfähigkeit, aufgeschobene Investitionen und die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland.“

Forderungen der Unternehmen

Bei den energiepolitischen Prioritäten steht für die Unternehmen der Infrastrukturausbau an erster Stelle. Vier von fünf Unternehmen fordern mehr Priorität und Verlässlichkeit beim Ausbau der Energieinfrastruktur. Knapp drei Viertel wünschen sich ein stärkeres finanzielles Engagement des Staates beim Aufbau einer zukunftsorientierten Infrastruktur. Eine Senkung der Steuern und Abgaben auf den Strompreis befürworten 78 Prozent der Unternehmen. Ebenfalls rund drei Viertel sind der Meinung, dass Wirtschaftlichkeit, Freiwilligkeit und Technologieoffenheit die Leitprinzipien der Energieeffizienzpolitik sein sollten.

Download der EWB 2026 Zusammenfassung

Auf der Homepage der DIHK sind die Daten und Grafiken zum Energiewende-Barometer 2026 zusammengefasst. Dort gibt es auch eine Kurzfassung als PDF zum Herunterladen.
Quelle: DIHK