Lokale Zusammenarbeit zulassen. Unternehmertum ermöglichen.

Was eine Region stark macht, ist das tägliche, vertrauensvolle Miteinander: kurze Wege, ein Anruf statt dreier Formulare, gemeinsames Problemlösen statt Zuständigkeits-Pingpong. Wo Verwaltung und Wirtschaft partnerschaftlich agieren, entstehen Tempo, Verlässlichkeit und Mut zum Machen.
Kommunen müssen einen Großteil ihrer Mittel für Sozialausgaben und Verwaltung aufbringen. Gleichzeitig bremst erhöhte Bürokratie Unternehmen aus und verzögert Investitions‑ und Einstellungsprozesse. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen Wirtschaft, Kommunen und Landkreisen. Wir werben für Vertrauen, Pragmatismus und eine Kultur der Kooperation. Wir unterstützen Verwaltungen mit Expertise, Daten, Erfahrungswerten und Dialogformaten.

Was die Region jetzt braucht

Damit Unternehmertum ermöglicht und lokale Zusammenarbeit wirksam bleibt, braucht die Region ein Umfeld, das pragmatische Lösungen fördert und Kooperationen erleichtert. Dazu gehören:
  • Verwaltungen, die auf der bestehenden starken Zusammenarbeit aufbauen und weitere gemeinsame Projekte ermöglichen, wie interkommunale Gewerbegebiete.
  • Optimierte Genehmigungsverfahren für zentrale Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte in der Region, die Unternehmertum nicht ausbremsen.
  • Digitale und einheitliche Prozesse in den Landkreisen, die Aufwand reduzieren und Unternehmen verlässlich durch Genehmigungen führen.
  • Angemessene und vertrauensbasierte Prüfprozesse, die Ermessensspielräume zulassen und pragmatische Lösungen vor Ort erleichtern, besonders bei wirtschaftlich relevanten Vorhaben.
  • Schnellere Entscheidungen in Genehmigungsverfahren, die regionale Investitionen und Erweiterungen erleichtern, beispielsweise durch klar priorisierte Abläufe bei wichtigen Standortprojekten.
Nur wenn lokale Akteure flexibel handeln und Verwaltungen Zusammenarbeit aktiv unterstützen, entsteht ein Umfeld, in dem Unternehmertum wachsen und regionale Initiativen Wirkung entfalten können.

Die Rolle des Landes

  • Bürokratieabbau konkret machen: "One in, two out"-Prinzip, Belastungsmoratorium einführen, Normenkontrollrat BW stärken
  • Standorte handlungsfähig machen: Investitionsfähigkeit sichern, kommunales Regelungsbefreiungsgesetz konsequent umsetzen
  • Verwaltungsmodernisierung beschleunigen: Landesweite digitale Standards, KI-Assistenzsysteme ausrollen, Genehmigungsfiktionen ermöglichen
  • Entlastungsallianz weiterentwickeln: Land, Kommunen und Wirtschaft systematisch vernetzen