Schulstandorte aufrechterhalten. Ausstattung und Finanzierung sichern.

Fachkräfte fallen nicht vom Himmel. Sie wachsen in starken Bildungsorten heran. Dort, wo Werkstätten summen, Labore leuchten und Unterricht an der Wirklichkeit andockt, entdecken junge Menschen, was in ihnen steckt. Unsere Aufgabe ist es, diese Orte zu sichern.
Die Region verfügt über eine starke Bildungslandschaft, die von modernen Berufsschulen, der Hochschule Furtwangen und der DHBW getragen wird. Dieses Zusammenspiel bildet das Fundament für die Fachkräftesicherung und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands. Wir sehen Bildung als strategischen Standortfaktor und setzen auf starke, moderne Schulstandorte und eine enge Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung. Ziel ist eine zukunftsfähige Infrastruktur, die jungen Menschen Perspektiven eröffnet und Betrieben Fachkräfte sichert.

Was die Region jetzt braucht

Damit das regionale Bildungssystem seine Stärke halten und weiterentwickeln kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und eine klare politische Priorisierung.
  • Erhalt aller Schulstandorte, insbesondere in ländlich geprägten Industrieräumen.
  • Modern ausgestattete und verlässlich finanzierte berufliche Schulen und Hochschulen, damit Werkstätten, Fachräume und digitale Lernumgebungen die Anforderungen der dualen Ausbildung und des Studiums sowie der regionalen Fachkräfteentwicklung erfüllen.
  • Stärkung der Lehrkräftegewinnung in allen relevanten Fachrichtungen.
  • Stärkere Verzahnung von Schulen, Betrieben und Hochschulen, die die IHK als regionale Bildungsplattform weiter ausbaut.
  • Attraktive Meister‑ und Aufstiegsfortbildungen durch die IHK, die Karrierewege im Mittelstand stärken und Fachkräften eine klare berufliche Perspektive bieten.
Nur wenn Bildungsorte stabil finanziert, technisch gut ausgestattet und personell abgesichert sind, kann die Region dauerhaft genügend qualifizierte Fachkräfte hervorbringen und ihre starke Position im Wettbewerb halten.

Die Rolle des Landes

  • Finanzierung der Schulen sichern: Investitionsstau abbauen, Ausstattung modernisieren.
  • Hochschulstandorte stärken: HFU und DHBW als regionale Innovations- und MINT‑Anker langfristig fördern.
  • MINT‑Bildung priorisieren: Technische Ausbildungsangebote ausbauen, Förderprogramme vereinfachen.
  • Kooperationen ermöglichen: Landesprogramme und Förderlogiken so gestalten, dass Schulen, Hochschulen und Unternehmen enger zusammenarbeiten können.