Medieninformation vom 25. September 2026

Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen - Andreas Braun im Dialog mit der regionalen Wirtschaft

Politik und Wirtschaft sind sich einig: Es braucht weniger Bürokratie und mehr Verlässlichkeit. Darüber sprach Andreas Braun mit Unternehmern und Kammervertretern. Am Tisch sitzen an diesem Vormittag in Villingen-Schwenningen Thomas Albiez, der Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, deren Vizepräsidentin Carolin Deberling, gleichzeitig Geschäftsführerin der Villinger Markenagentur Gruppe Drei, Tanja Broghammer, Broghammer Mode, sowie der direkt gewählte Landtagsabgeordnete des Wahlkreises, Andreas Braun (CDU).
Zu Beginn der Legislatur möchte man sich über Ziele und Wünsche austauschen. Sehr weit sind die Anwesenden gar nicht voneinander entfernt. Das wurde an diesem Vormittag schnell deutlich. „Wir müssen jetzt auf allen Ebenen vorankommen“, macht Andreas Braun deutlich. Dazu gehöre auch das Effizienzgesetz. Er ist sich mit den Unternehmern einig, es gebe zu viele Berichtspflichten und andere Vorgaben. Unternehmen müssen unbedingt entlastet werden.
Tanja Broghammer führt beispielhaft die regelmäßig zu erstellende Gefährdungsbeurteilung auf. „Ich wusste bis dahin gar nicht, wie gefährlich es ist, im Einzelhandel zu arbeiten“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. „Unternehmen brauchen Verlässlichkeit“, gibt Thomas Albiez dem Abgeordneten Andreas Braun mit auf den Weg. Man brauche in dieser Zeit der „durchwachsenen Konjunkturlage“ keine Schwarzmalerei, aber Themen müssten klar benannt und angegangen werden. Die Politik müsse liefern. Nicht der kleinste gemeinsame Nenner sei gefragt, sondern es müssten große Schritte gegangen werden.
Mit dieser Forderung läuft er bei Andreas Braun offene Türen ein. Es gelte die Frage zu beantworten: „Was fällt jetzt ganz konkret an Vorgaben weg?“, betont dieser. Man müsse die Kraft aufbringen weniger zu regulieren. Den Unternehmern müsse wieder mehr Vertrauen entgegengebracht werden. Dem schließt sich Carolin Deberling an. „Unternehmer handeln verantwortungsvoll“, ist sie überzeugt. Man habe das Gefühl, dass „die Bürokratie ein gelebtes Misstrauen gegen die Unternehmer“ verkörpere. Sie sieht aber noch viel mehr Themen, die im Land angegangen werden müssten. Die Bildung müsse sich unbedingt der Sprach- und Leseförderung annehmen, so Carolin Deberling unter Hinweis auf die jüngste Pisa-Studie. Thomas Albiez fordert einen Wertekanon für das Land. Wertevermittlung sei für ein gutes Zusammenleben in der Gesellschaft essenziell, sagt er. „Wir brauchen kein Verständnis, wir brauchen Lösungen“, fordert Tanja Broghammer abschließend.
Andreas Braun betont, daran wolle er sich messen lassen. Er könne zwar nicht versprechen, dass man im Land 100 Prozent der Themen umsetze, der Bürger müsse aber merken, „dass wir nicht nur quatschen, sondern, dass wir etwas verändert bekommen.“