Aufstieg durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte
Am 1. Januar 2025 ist das neue vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „Aufstieg durch Ausbildung – Perspektiven für Zugewanderte“ offiziell in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gestartet. Ziel ist es, Zugewanderte und Geflüchtete aus EU-Staaten und Drittstaaten erfolgreich in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen durch qualifizierte Berufsausbildungen neue Perspektiven zu eröffnen.
Zu folgenden Bereichen gibt es im Rahmen des Projekts Unterstützung seitens der IHK:
- Berufsorientierung: Hilfe bei der Wahl des passenden Berufs.
- Bewerbungshilfe: Unterstützung bei Lebensläufen und Vorstellungsgesprächen.
- Vermittlung von Orientierungspraktika und Ausbildungen.
- Beratung von Betrieben: Ansprechpartner für Unternehmen bei allen Fragen.
- Hilfe bei Behördengängen: Unterstützung bei Formalitäten.
- Begleitung während der Ausbildung: Unterstützung in den ersten 6 Monaten.
Ziel des zweijährigen „Kümmerer“-Projekts ist es, Teilnehmende und Betriebe passgenau zusammenzubringen und so langfristige Integration zu ermöglichen. Denn die Integration von Zugewanderten bietet nicht nur den Betroffenen Chancen, sondern auch den Unternehmen. So sichern sie ihren Fachkräftebedarf und gewinnen neue Perspektiven durch kulturelle Vielfalt. Soziales Engagement der Betriebe wird zunehmend auch von der Generation Z bei der Berufswahl geschätzt.
Das Projekt wird durch enge Zusammenarbeit mit Schulen, Jobcentern, Integrationsmanagern und weiteren Partnern getragen. Diese Vernetzung ermöglicht es, individuelle Lösungen zu finden und nachhaltig Fachkräftepotenziale zu erschließen. Die zentrale Rolle übernimmt dabei Anne Spreitzer als „Kümmerin“.
Erklärvideos…
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zur Einstellung von Geflüchteten und Zugewanderten: Worauf muss geachtet werden?In diesem Erklärvideo des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge („NUiF“) wird erklärt, was Unternehmen bei der Einstellung von Geflüchteten und Zugewanderten rechtlich beachten müssen, wo man entsprechende Informationen findet, ob eine Beschäftigung überhaupt erlaubt ist und was bei Personen zu beachten ist, die sich noch im Ausland befinden.
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zur Ausbildungsduldung und Ausbildungsaufenthaltserlaubnis: was Sie als Unternehmen wissen müssen
In diesem Erklärvideo des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge („NUiF“) wird gezeigt, wie Betriebe den Geflüchteten durch Ausbildung eine Perspektive geben und gleichzeitig sicherstellen können, dass der Aufenthalt in Deutschland langfristig gesichert wird. Die Ausbildungsduldung und die Ausbildungsaufenthaltserlaubnis bieten den Firmen die Möglichkeit, auch abgelehnte Asylbewerber in das Team zu integrieren und als Fachkräfte von morgen auszubilden. Es wird erklärt, welche Voraussetzungen für beide Modelle erfüllt sein müssen, welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben und wie die rechtlichen Unterschiede zwischen den beiden Optionen aussehen.
