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Bundesbeste Azubis ausgezeichnet
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeichnete im Dezember bereits zum 20. Mal die bundesbesten IHK-Auszubildenden aus. Von rund 250.000 Absolventinnen und Absolventen der IHK-Abschlussprüfungen 2025 gehören 211 junge Menschen aus 201 Ausbildungsberufen zu den Besten ihres Fachs in ganz Deutschland – darunter sechs herausragende Nachwuchstalente aus dem IHK-Bezirk Oberpfalz-Kelheim.
Bundesbildungsministerin Karin Prien und DIHK-Präsident Peter Adrian würdigten die besten Azubis. „Das ist Ihr Abend! Sie zeigen: Praxis ist Trumpf. Auf Ihre großartigen Leistungen dürfen Sie stolz sein“, sagte Adrian. Er dankte zugleich den Eltern, Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Lehrkräften an den beruflichen Schulen. Zu den Spitzen-Azubis aus der Region gehören die Baustoffprüferin Anna-Maria Dinauer (Max Bögl Stiftung & Co. KG, Sengenthal), die Chemielaborantin Clarissa Helena Knott (Kelheim Fibres GmbH, Kelheim) und die Eisenbahnerin in der Zugverkehrssteuerung Elena Engl (DB InfraGO Aktiengesellschaft, Regensburg). Der bundesweit beste Fertigungsmechaniker ist Leart Shkodra (BMW AG, Regensburg), bester Produktionstechnologe ist Konstantin Albrecht (Max Bögl Stiftung & Co. KG, Sengenthal). Ella Rückerl (Regensburg Events GmbH, Regensburg) ist die deutschlandweit beste Veranstaltungskauffrau.
Herausforderungen für die duale Ausbildung
Der DIHK-Präsident erinnerte an die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre: „Bei unserer Premiere waren Ausbildungsplätze knapp. Trotz wirtschaftlicher Krise sind heute vor allem die Bewerberinnen und Bewerber knapp.“ Die zentrale Aufgabe bleibe, für die duale Ausbildung zu werben. Gerade in Zeiten von KI gelte: „Wer etwas Handfestes kann und wer nah am Kunden ist, der hat eine gute berufliche Zukunft vor sich. Unsere bundesweite IHK-Kampagne heißt deshalb: Jetzt #könnenlernen – Ausbildung macht mehr aus uns.“
Ein Schlüssel für mehr Ausbildung, so Adrian weiter, liege in einer praxisorientierten Berufsorientierung und der Ausweitung von betrieblichen Praktika in den Firmen. Auch Jugendliche an Gymnasien bräuchten Einblicke in die Vielfalt der Ausbildungsberufe. Dabei könnten besonders gut Ausbildungsbotschafter helfen – Azubis, die an die Schulen gehen und über ihre Ausbildungsberufe informieren, so der DIHK-Präsident. Bundesbildungsministerin Karin Prien bestätigte: „Wenn wir Bildung und Beruf von Anfang an zusammen denken, können wir dem Fachkräftemangel nachhaltig begegnen. Wir stärken die Berufsorientierung, damit junge Menschen früh ihren eigenen Weg finden und sicher einschlagen können. Gleichzeitig modernisieren wir die berufliche Bildung und schaffen klare Perspektiven für Aufstieg und Qualifizierung. Weiterbildung wird dabei zum entscheidenden Motor, damit Fachkräfte den Wandel selbstbewusst gestalten können. So sichern wir Zukunftschancen für jede und jeden – und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.“