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Ein Drittel der konjunkturabhängigen Dienstleistungsunternehmen konnte seit Herbst seine Umsätze steigern
Auslandsnachfrage sinkt zum Jahreswechsel
Fehlende Nachfrage aus Industrie zwingt unternehmensnahe Dienstleister zur Preisstagnation trotz erhöhter Kosten
Investitionsbereitschaft steigt bei einem Viertel, Rationalisierung und Produktinnovationen im Fokus
Angaben zum Liquiditätsstatus positiv. Finanzierung künftiger Projekte wird von 12 Prozent als Risikofaktor bewertet
Branche bleibt stabilisierender Faktor in der Region, Geschäftserwartungen verbessern sich bei 29 Prozent der Befragten
Handel
IHK-Konjunkturklimaindikator: 99,8 Punkte (→)
„Bodenbildung“ im Handel: 23 Prozent mit „guter“ Geschäftslage; Umsatzrückgänge trotz Weihnachtsgeschäft verbucht
Angaben zur Liquidität verschlechtern sich zum zweiten Mal in Folge
70 Prozent des Einzelhandels mit saisonüblichem Warenbestand
Investitionsangaben erreichen positiven Bereich. Ersatzbedarfe aber auch Kapazitätserweiterungen als Hauptmotive
Haupthemmnisse für Handelsinvestitionen am Standort: allgemeine Wirtschaftspolitik, Steuerlast und fehlende Nachfrage
14 Prozent mit verbesserten Geschäftserwartungen für das Jahr 2026, zwei Drittel prognostizieren unveränderte Lage
Industrie
IHK-Konjunkturklimaindikator: 102,0 Punkte (↑)
Geschäftslage bei 26 Prozent verbessert, Auftragsbestand bei Investitionsgütern im Plus
Energiesektor und dessen Wertschöpfungskette weiter mit überdurchschnittlicher Wirtschaftslage
Materialpreise (v.a. Metalle) steigen bei gleichzeitig sinkenden Energiepreisen
Rückgang bei Automatisierungsinvestitionen, Wettbewerb für Anbieter steigt
Investitionsmotiv „Kapazitätssteigerung“ auf niedrigstem Stand seit 2020; 27 Prozent beabsichtigen Auslandsinvestitionen, über die Hälfte für Kapazitätserweiterungen
Talsohle scheint erreicht: ein Viertel erwartet höhere Kapazitätsauslastung in den nächsten Monaten. Verunsicherung über weitere konjunkturelle Entwicklung bleibt bestehen
Negative Auswirkungen des CO2-Preises bei kommenden Preisverhandlungen erwartet
Tourismus
IHK-Konjunkturklimaindikator: 96,9 Punkte (↓)
Gemischte Rückmeldungen aus Tourismusbranche: 34 Prozent mit guter Geschäftslage, 20 Prozent unzufrieden mit wirtschaftlicher Situation
Gästeankünfte in der Region legen bis Ende 2025 zu. Beherbergungsgewerbe meldet erstmals seit 2023 positive Umsatzentwicklung
Geschäftsreisen insbesondere von Großunternehmen weiter rückläufig
Auslastung in der Gastronomie seit Herbst 2025 konstant
Preis- und Kostensteigerungen: 56 Prozent der Tourismusbetriebe planen teilweise oder vollständige Weitergabe an Kunden und Gäste
Negativtrend bei Investitionen in Umweltschutz und Energieeffizienz hält an. Mittel werden verstärkt in Innovationsprojekte gesteckt
Ein Drittel der Gastronomie befürchtet Umsatzrückgänge; Beschäftigtenpläne bleiben im negativen Bereich
TOP-Risikofaktoren für weitere wirtschaftliche Entwicklung: Arbeitskosten und Energie- und Rohstoffpreise