14. April 2026
„2025 mussten die Industrieunternehmen in der Pfalz auch im vergangenen Jahr Umsatzverluste insbesondere bei den Inlandsabsätzen hinnehmen, wohingegen bei Auslandsumsatz ein leichter Zuwachs erzielt wurde.“, sagt Ruth Scherer, Referentin für Wirtschaftsstatistik bei der IHK Pfalz. So verringerte sich der Inlandsumsatz um minus 3,8 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz erhöhte sich im selben Zeitraum leicht um plus 0,6 Prozent auf 30,6 Milliarden Euro, so dass der Gesamtumsatz aller Industrieunternehmen um minus 1,0 Prozent auf rund 46,9 Milliarden Euro sank. „Dieser Umsatzrückgang ist auf die andauernde angespannte geopolitische Lage und die strukturellen Herausforderungen zurückzuführen“, so Scherer weiter Die hohe Exportquote zeige aber nach wie vor die starke Wettbewerbsfähigkeit und Präsenz der pfälzischen Industrie auf ausländischen Märkten.
Exportquote in der Pfalz 1 Prozentpunkt über Vorjahresniveau
Ludwigshafen. Die Exportquote in der Pfalz steigt in 2025 auf 65,2 Prozent nach 64,2 Prozent in 2024. Die Industriebetriebe in der Pfalz erwirtschafteten somit weiterhin fast zwei Drittel ihrer Umsätze im Ausland. Dies ergeben aktuelle Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz auf Grundlage von Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz.
„2025 mussten die Industrieunternehmen in der Pfalz auch im vergangenen Jahr Umsatzverluste insbesondere bei den Inlandsabsätzen hinnehmen, wohingegen bei Auslandsumsatz ein leichter Zuwachs erzielt wurde.“, sagt Ruth Scherer, Referentin für Wirtschaftsstatistik bei der IHK Pfalz. So verringerte sich der Inlandsumsatz um minus 3,8 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz erhöhte sich im selben Zeitraum leicht um plus 0,6 Prozent auf 30,6 Milliarden Euro, so dass der Gesamtumsatz aller Industrieunternehmen um minus 1,0 Prozent auf rund 46,9 Milliarden Euro sank. „Dieser Umsatzrückgang ist auf die andauernde angespannte geopolitische Lage und die strukturellen Herausforderungen zurückzuführen“, so Scherer weiter Die hohe Exportquote zeige aber nach wie vor die starke Wettbewerbsfähigkeit und Präsenz der pfälzischen Industrie auf ausländischen Märkten.
„In Rheinland-Pfalz und auch in der Pfalz sind insbesondere die Branchen Chemie, Maschinenbau sowie die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen stark vertreten und zugleich stark exportorientiert“, erläutert Ruth Scherer weiter. In der chemischen Industrie sanken die Umsätze landesweit um 3,5 Prozent. Die Umsätze bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erhöhten sich hingegen leicht um plus 1,6 Prozent. „Offensichtlich zeigt sich die Branche auf Erholungskurs, obwohl sie den Wandel hin zu Elektromobilität zu bewältigen und mit steigenden Produktionskosten zu kämpfen hat“, erklärt Scherer. Auch die Unternehmen des Maschinenbaus verzeichnen einen Anstieg ihrer Umsätze um plus 3,2 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro.
Für gesamt Rheinland-Pfalz erhöhte sich die Exportquote im Jahresvergleich 2024/2025 von 55,3 Prozent auf 55,7 Prozent, deutschlandweit von 52,3 auf 52,7 Prozent.
Die Bedeutung der pfälzischen Industrie für das gesamte Bundesland zeigt sich auch in folgenden Kennzahlen: Der Anteil pfälzischer Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten am rheinland-pfälzischen Gesamtumsatz betrug im vergangenen Jahr 48,6 gegenüber 48,8 Prozent in 2024, der Anteil am Auslandsumsatz stieg im selben Zeitraum leicht von 56,7 auf 56,8 Prozent. Zugleich waren 38,7 Prozent (39,4 Prozent in 2024) aller in Rheinland-Pfalz im verarbeitenden Gewerbe Beschäftigten in pfälzischen Betrieben angestellt.
In die Berechnungen (Stand März 2026) wurden 283 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes (2024: 294) mit 100.707 Beschäftigten (2024: 103.671) einbezogen.
