10.06.2026

Modernisiertes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Partnern in Subsahara-Afrika

Die EU und vier Staaten des östlichen und südlichen Afrika (Komoren, Madagaskar, Mauritius und Seychellen – „ESA-Staaten“) haben am 10. Juni die Verhandlungen über ein erweitertes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) abgeschlossen.
Das WPA verbessert die Rechtssicherheit und die Bedingungen für Unternehmen, die Dienstleistungen auf dem Markt des jeweils anderen erbringen. Es bietet auch eine größere Vorhersehbarkeit für Investoren und sorgt für eine faire und diskriminierungsfreie Behandlung. Ebenfalls Teil des Abkommens sind digitaler Handel, Nachhaltigkeit und Geistiges Eigentum. Zudem werden insgesamt 135 geografische Angaben nach einer Übergangszeit geschützt.
Das WPA ist das erste seiner Art, das zwischen der EU und Partnern in Subsahara-Afrika unterzeichnet wurde. Es steht auch weiteren ESA-Staaten zum Beitritt offen. Die EU wird die ausgehandelten Entwürfe der Texte in Kürze veröffentlichen.