05.10.2026

EU-Handelsschutzbericht 2025

Am 18.09.2026 hat die EU-Kommission den Handelsschutzbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht.
2025 startete die EU-Kommission 32 neue Untersuchungen (15 davon gegen China) und setzte 26 endgültige Maßnahmen um. Im Jahr 2025 erhöhte die EU die Zahl der geltenden Maßnahmen von 199 zu Beginn des Jahres auf 232 Maßnahmen zum Jahresende. 2025 waren 181 Handelsschutzmaßnahmen von Drittländern gegen EU-Ausfuhren in Kraft, 14 mehr als zu Beginn des Jahres. Davon waren 147 Antidumping-, 25 Antisubventions und zwei Safeguardmaßnahmen. 135 Maßnahmen betreffen China. Weitere betroffene Länder sind Russland (13), Indonesien (13), Indien (11), USA (8), Ägypten (7), Türkei (5).
Im Jahr 2025 wurden 30 neue Untersuchungen gegen die EU und ihre Mitgliedstaaten eingeleitet. Bei den bestehenden Maßnahmen gegen die EU und/oder Mitgliedstaaten stehen die USA mit 45 Maßnahmen an erster Stelle, gefolgt von der Türkei und China mit 25 bzw. 19 Maßnahmen. Weitere Länder mit einer hohen Zahl geltender Maßnahmen sind Brasilien, Kanada, Indonesien und Madagaskar mit jeweils zehn Maßnahmen. Hier finden Sie den Bericht der EU-Kommission.
Quelle: Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)