Nr. 19840
Innovation, Umwelt und Existenzgründung

Umsatzsteuer national

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Mann nimmt einen mit "Steuer" beschrifteten Ordner aus dem Regal © fovita / AdobeStock.cm

Unternehmer müssen auf alle Umsätze, die sie erbringen, Umsatzsteuer in Rechnung stellen und den vom Kunden zu zahlenden Betrag ans Finanzamt weiterleiten.

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Mann und Frau mit Smartphones © BullRun - stock.adobe.com

Führt ein Unternehmer eine Leistung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person ohne Unternehmereigenschaft aus, ist er verpflichtet eine Rechnung auszustellen.

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Kfz-Sachverständiger © snowing12 - stock.adobe.com

Unternehmer, die mit Gebrauchtwaren handeln, kaufen und verkaufen ihre Waren oftmals von beziehungsweise an Privatpersonen. Da gerade beim Ankauf von privat kein Vorsteuerabzug des Gebrauchtwarenhändlers besteht, stellt sich die Frage, ob auf den Verkaufsumsatz volle Umsatzsteuer berechnet werden muss.

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Frau steht an Kopierer © Antonio Diaz / AdobeStock.com

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) sieht für Unternehmer, die nur Umsätze in geringem Umfang ausführen, eine Erleichterung dahingehend vor, dass die für die ausgeführten Umsätze geschuldete Umsatzsteuer nicht erhoben wird.

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einkaufen © Eisenhans / Fotolia.com

Der Umsatzsteuersatz beträgt in Deutschland 19%. Es gibt aber auch einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von nur 7% , so z.B. für Lebensmittel und Bücher. Eine Übersicht der Gegenstände, für die 7% fällig sind, finden Sie als Anlage 2 des Umsatzsteuergesetzes, eine detaillierte Erläuterung dazu hier.

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Mann betrachtet verschiedene statistische Daten © Puwasit Inyavileart / AdobeStock.com

Damit Sie Ihre Umsatzsteuervoranmeldungen und die Lohnanmeldungen online erstellen können, steht Ihnen für Ihre Steuererklärung ab dem Kalenderjahr 2020 die Onlineplattform Mein ELSTER zur Verfügung.

Steuern
Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Geschlechts sitzen in einem Gang und warten © StrafordProductions / AdobeStock.com

Erbringen ausländische Dienstleister und Werklieferer Leistungen in Deutschland, übernimmt der Leistungsempfänger die Umsatzsteuerschuldnerschaft (reverse charge). Diese Regelung dient der administrativen Vereinfachung für EU-Unternehmer und ist in § 13b Umsatzsteuergesetz ausgeführt.

Umsatzsteuer international
Arbeiter belädt LKW © Siwakorn1933 / Adobe Stock

Im Umsatzsteuergesetz ist es üblich, dass der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer auf seiner Rechnung aufweist. Diese führt er dann an das Finanzamt ab. Das Reverse-Charge-Verfahren kehrt die Steuerschuld um. Folglich muss der Empfänger der Leistung die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen.