IHK Ostwürttemberg
Unsere Empfehlung:
Was sich für den Unternehmer ändert, ist die Altersvorsorge sowie Krankenversicherung. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit sich privat krankenzuversichern oder als freiwilliges Mitglied bei Ihrer jetzigen Kasse zu bleiben. In jedem Fall ändern sich jedoch die Beiträge im Vergleich zu Ihrem bisherigen Beschäftigungsverhältnis.
Im Regelfall wird aber Ihr Eigenkapital nicht ausreichen, um das Unternehmen erfolgreich zu starten und sicher zu finanzieren. Aus der Differenz des Kapitalbedarfs und des Eigenkapitals ergibt sich daher der sogenannte Bedarf an Fremdmitteln. Diese Fremdmittel werden durch öffentliche Förderbanken und Ihre Hausbank finanziert, sofern Ihr Gründungskonzept überzeugend ist. Mit Hilfe der folgenden Tabelle können Sie Ihre Finanzierung planen.
Gründungskonzept - Arbeitshilfe
Grundlage für den erfolgreichen Aufbau eines Unternehmens ist eine umfassende Information, sorgfältige Planung und fachkundige Beratung. Mit der vorliegenden Arbeitshilfe will die IHK Ostwürttemberg angehenden Existenzgründenden eine Hilfestellung für die Erstellung eines Gründungskonzeptes geben.
Vorwort
Ein überzeugendes Gründungskonzept - oder auch Businessplan genannt - ist die Grundlage für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Es beschreibt Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen, Ihre Geschäftsidee, die Zielgruppe sowie das Wettbewerbsumfeld. Ebenso sollten rechtliche, organisatorische und betriebliche Rahmenbedingungen frühzeitig berücksichtigt werden.
Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Finanzplanung. Dazu gehören die Planung von Umsätzen, Kosten sowie Ein- und Auszahlungen. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob die erwarteten Gewinne ausreichen, um Ihren Lebensunterhalt, die Krankenversicherung, die Altersvorsorge und weitere persönliche Absicherungen zu finanzieren.
Falls für die Gründung Investitionen erforderlich sind, etwa für Geräte, Maschinen, Ausstattung oder Waren, müssen auch der Kapitalbedarf und dessen Finanzierung geplant werden. Hierfür dient ein fundierter Finanzierungsplan.
Das Gründungskonzept unterstützt Sie nicht nur bei Gesprächen mit Banken, Steuerberatungen oder der IHK, sondern dient auch als wichtiges Steuerungs- und Planungsinstrument für die Entwicklung Ihres Unternehmens.
Ein detaillierter Businessplan zur Vorlage bei Banken oder zur Beantragung einer Förderung oder eines Zuschusses umfasst unter Umständen 15-30 Seiten. Dabei ist weniger der Umfang entscheidend, als vielmehr die Qualität des Inhaltes.
Unsere Empfehlung:
Unternehmenswerkstatt Deutschland
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- Leitfäden und Praxistipps zur Existenzgründung
- Checklisten und Arbeitshilfen
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- Unterstützung bei der Ausarbeitung eines tragfähigen Gründungskonzepts
Durch eine kostenfreie Registrierung erhalten Sie Zugriff und können Ihr Gründungsprojekt Stück für Stück vervollständigen.
Erstellen Sie Ihr Gründungsprojekt auf www.uwd.de.
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Bausteine des Gründungskonzepts
1. Baustein: Persönliche Situation
→ Warum möchten Sie sich selbstständig machen (Ihre Motive)?
→ Über welche fachlichen und relevanten Zusatzqualifikationen verfügen Sie?
→ Unterstützt Sie Ihre Familie bei Ihrem Vorhaben?
→ Über welche fachlichen und relevanten Zusatzqualifikationen verfügen Sie?
→ Unterstützt Sie Ihre Familie bei Ihrem Vorhaben?
2. Baustein: Geschäftsidee
→ In welcher Branche bzw. in welchem Branchensegment gründen Sie?
→ Was ist das Besondere an Ihrer Idee (Produkt, Standort, Vermarktung etc.)?
→ Was kostet die angebotene Leistung?
→ Welchen Nutzen haben die Kunden von Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung?
→ Wo liegen bei Ihrem Vorhaben die besonderen Chancen und wo die Risiken?
→ Was ist das Besondere an Ihrer Idee (Produkt, Standort, Vermarktung etc.)?
→ Was kostet die angebotene Leistung?
→ Welchen Nutzen haben die Kunden von Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung?
→ Wo liegen bei Ihrem Vorhaben die besonderen Chancen und wo die Risiken?
3. Baustein: Kundenanalyse
→ Wer sind Ihre potentiellen Kunden?
→ Wie groß ist das für Sie relevante Marktvolumen?
→ Spielt der Standort für die Kundengewinnung eine Rolle?
→ Wie sprechen Sie Ihre Kunden an?
→ Wie groß ist das für Sie relevante Marktvolumen?
→ Spielt der Standort für die Kundengewinnung eine Rolle?
→ Wie sprechen Sie Ihre Kunden an?
4. Baustein: Wettbewerbsanalyse
→ Wie stark ist der Wettbewerb in dieser Branche und/oder an diesem Standort?
→ Wie bewerten Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Leistung im Vergleich zur Konkurrenz?
→ Sind unter Umständen Kooperationen mit den Wettbewerbern sinnvoll und möglich?
→ Wie bewerten Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Leistung im Vergleich zur Konkurrenz?
→ Sind unter Umständen Kooperationen mit den Wettbewerbern sinnvoll und möglich?
5. Baustein: Rahmenbedingungen
→ Welche Rechtsform halten Sie für Ihr Unternehmen am geeignetsten?
→ Welche organisatorischen Leistungen (Buchhaltung, EDV, usw.) erbringen Sie in Eigenregie und welche Dienstleistungen kaufen Sie ein?
→ Wo beschaffen Sie Ihre Ware und/oder Dienstleistung, und welche alternativen Bezugsquellen kennen Sie?
→ Gibt es in Ihrer Branche formale Gründungsvoraussetzungen? Wenn ja, was müssen Sie hierbei beachten?
→ Welche organisatorischen Leistungen (Buchhaltung, EDV, usw.) erbringen Sie in Eigenregie und welche Dienstleistungen kaufen Sie ein?
→ Wo beschaffen Sie Ihre Ware und/oder Dienstleistung, und welche alternativen Bezugsquellen kennen Sie?
→ Gibt es in Ihrer Branche formale Gründungsvoraussetzungen? Wenn ja, was müssen Sie hierbei beachten?
6. Baustein: Zahlen und Fakten
→ Lebenslauf
→ Umsatz- und Ertragsvorausschau (Rentabilitätsvorausschau)
→ Investitionsplan
→ Finanzierungsplan
→ Liquiditätsplan
→ Gesellschaftsvertrag
→ Miet-/Pacht-/Kaufvertrag
→ Patente/erworbene Lizenzen
→ Bei Übernahme eines bestehenden Unternehmens: Jahresabschlüsse, aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
→ Umsatz- und Ertragsvorausschau (Rentabilitätsvorausschau)
→ Investitionsplan
→ Finanzierungsplan
→ Liquiditätsplan
→ Gesellschaftsvertrag
→ Miet-/Pacht-/Kaufvertrag
→ Patente/erworbene Lizenzen
→ Bei Übernahme eines bestehenden Unternehmens: Jahresabschlüsse, aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
Umsatz- / Kostenplanung
Die wichtigste Planungsgrundlage für Ihr künftiges Unternehmen ist die sogenannte Umsatz- und Kostenplanung. In der folgenden Tabelle finden Sie den üblichen Aufbau einer solchen Planung.
Die Umsatz- und Kostenplanung sollte für nächsten drei Geschäftsjahre in Folge angelegt werden.
| Alle Beträge in Euro und ohne MwSt. | |
| 1 | Erwarteter Umsatz z. B. Warenverkauf, Provision, Dienstleistung, Produkte |
| 2 | - Wareneinsatz z. B. Wareneinkauf, Einkauf von Dienstleistungen/Fremdleistungen |
| 3 | = Rohgewinn I |
| 4 | Personalkosten: • Löhne/Gehälter (brutto) • Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (davon: Geschäftsführer-/Unternehmerlohn) • Weihnachtsgeld • Urlaubsgeld • vermögenswirksame Leistungen |
| 5 | = Rohgewinn II |
| 6 | Betriebsausgaben: • Miete, Pacht • Mietnebenkosten • Versicherungen (betriebliche) • Beiträge (Berufsgenossenschaft, GEZ, lfd. Franchise, Müllgebühr) • Kraftfahrzeugkosten • Werbung • Reisekosten (z.B. Übernachtung) • Instandhaltung, Reparaturen • Büromaterial • Verpackung/Porto • Telefon, Fax, Internet • Steuerberater, Buchführung • sonstige Kosten • Zinsen für Kredite / Leasingraten • Abschreibungen (AfA) |
| 7 | = Gewinn vor Steuern |
| 8 | - Steuern (Steuerberater) |
Liquiditätsplan
Die Liquiditätsplanung ist für viele Betriebe überlebenswichtig, denn Sie gibt Ihnen darüber Auskunft, ob Ihr Betrieb liquide ist, also ausreichend Geld zur Verfügung hat. Ist also im Ergebnis Ihr Liquiditätssaldo negativ, haben Sie entsprechend Schulden. Das heißt mit anderen Worten, Ihr Konto bei der Bank steht im Minus. Dies kann dazu führen, dass Sie unnötig hohe Zinsen bei Ihrer Bank bezahlen müssen. Nur durch eine genaue Liquiditätsplanung können Sie dies verhindern.
Hohe Ausgaben, oder mit anderen Worten ein Liquiditätsabgang, können schnell entstehen. So müssen beispielsweise Handelsbetriebe mit saisonalen Geschäften Waren im Voraus bestellen und auch im Regelfall gleich bezahlen. Der Umsatz aus dem Verkauf der Ware kommt allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt. Ein solches Problem kann auch auftreten, wenn Ihre Kunden lange Zahlungsziele haben. Das heißt, Sie haben bereits einen Auftrag abgewickelt, aber das Geld für die erbrachte Leistung ist noch nicht auf Ihrem Konto eingegangen. Heute sind Zahlungsziele von acht Wochen und länger, in denen Sie auf Ihr Geld warten müssen, üblich. Darüber hinaus werden z.B. auch Kredite quartalsweise getilgt. Das bedeutet, Sie haben in bestimmten Monaten einen höheren Geldabfluss.
Dies sind nur einige Beispiele, die Ihnen aufzeigen sollen, wie leicht Sie einen negativen Liquiditätssaldo bekommen können.
Folgende Übersicht erleichtert Ihnen die Planung der Liquidität. Die nachfolgende Aufstellung unterteilen in Geschäftsjahr 1-3 und Quartal I – IV.
Hinweis: Alle Beträge ohne MwSt.
| Einzahlungen | |
| + | Umsatz (inkl. MwSt.) |
| + | Sonst. Einzahlungen (Zinseinnahmen, Vorsteuererstattung etc.) |
| = | Summe Liquiditätszugang |
| Auszahlungen | |
| + | Investitionen |
| + | persönlich/Löhne |
| + | Material/Waren |
| + | Betriebsausgaben |
| + | Kredittilgung |
| + | Zinsen |
| + | MwSt. |
| + | Steuern |
| + | Privatentnahme |
| + | Sonst. Auszahlungen |
| = | Summe Liquiditätsabgang |
Liquiditätssaldo = Liquiditätszugang minus Liquiditätsabgang
Ermittlung der Kosten für die private Lebenshaltung
Das Ziel eines jeden Unternehmers muss es sein, von den Gewinnen des Betriebs zu leben. Um einschätzen zu können wie viel Gewinn nach Steuern Sie machen müssen, sollten Sie sich darüber klar werden, welche Kosten die private Lebenshaltung verursacht. So wissen Sie beispielsweise wie viel private Miete Sie bezahlen, was Sie für den Lebensunterhalt sowie eventuelle Reparaturen an Ausgaben im Monat bzw. Jahr benötigen.
Was sich für den Unternehmer ändert, ist die Altersvorsorge sowie Krankenversicherung. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit sich privat krankenzuversichern oder als freiwilliges Mitglied bei Ihrer jetzigen Kasse zu bleiben. In jedem Fall ändern sich jedoch die Beiträge im Vergleich zu Ihrem bisherigen Beschäftigungsverhältnis.
Als Unternehmer sind Sie auch nicht mehr pflichtversichert in der staatlichen Rentenversicherung. Sie können sich allerdings – dort wo sinnvoll – freiwillig weiter versichern oder sich eine eigene Altersvorsorge aufbauen.
Darüber hinaus hat der Gesetzgeber die Möglichkeit einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung auch für Selbständige eingeführt. Damit sichern Sie sich beispielsweise mögliche Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung, falls Ihr Unternehmen nicht erfolgreich am Markt bestehen kann.
Sie sollten sich also bei der Agentur für Arbeit, Ihrer Krankenversicherung oder auch der Bundesversicherungsanstalt beraten lassen bzw. informieren und mit Hilfe der folgenden Tabelle die Kosten Ihrer privaten Lebenshaltung ermitteln.
| Jahresbeträge in EURO |
| Krankenversicherung |
| Freiwillige Arbeitslosenversicherung |
| Freiwillige Rentenversicherung |
| Beiträge Altersvorsorge (z.B. Lebensversicherung, Rentenfonds etc.) |
| Wohnen (Miete incl. Nebenkosten, Darlehensraten bei Eigentum) |
| Nahrungsmittel und Getränke |
| Bekleidung, Schuhe und Heimtextilien |
| Verkehr (z.B. Auto, Werkstatt, Tanken etc.) |
| Freizeit und Hobby (z.B. Bücher, Eintrittsgelder, Restaurantbesuch, Garten, Reisen etc. ) |
| Körperpflege und persönliche Gebrauchsgegenstände |
| = benötigte private Einnahmen (also Ihr notwendiger Gewinn) |
Investitions-/Kapitalbedarfsplan
Am Anfang der Selbstständigkeit müssen häufig Investitionen getätigt werden. Darüber hinaus haben Sie bis zur ersten Rechnungsstellung möglicherweise Anlaufkosten. Oder es entstehen einmalige Kosten für die Gründung so z.B. Beratungen, oder die Gewerbeanmeldung. Mit Hilfe der folgenden Tabelle können Sie Ihren Kapitalbedarf ermitteln.
| Jahresbeträge in EURO |
| 1. Investitionen |
| Grundstück / Gebäude: Erwerb / Kauf |
| Bau- bzw. Umbaumaßnahmen |
| Betriebsausstattung (Büroeinrichtung, Maschinen etc.) |
| Fahrzeuge |
| Kaufpreis/Übernahmepreis |
| Gesamt: |
| 2. Betriebsmittel |
| Erstes Warenlager / Materiallager |
| Anlaufkosten (z.B. Werbung...) |
| Sonstiges (evtl. Reserven für Lebenshaltung) |
| Gesamt: |
| 3. Gründungskosten (einmalig) |
| Beratungen |
| Wenn Handelsregisterbetrieb: Eintragung ins Handelsregister / Notar / Veröffentlichung Anmeldungen / Genehmigungen |
| Wenn Einzelfirma: Gewerbeanmeldung |
| Aus- und Fortbildungskosten |
| Kautionen (z.B. Miete) |
| Patent-, Lizenzgebühr |
| Einmalige Franchisegebühr |
| Gesamt: |
| Gesamter Kapitalbedarf: |
Finanzierungsplan
Auf der vorangegangenen Seite haben Sie Ihren Kapitalbedarf für Ihr Unternehmen ermittelt. Daraus ergibt sich die Frage, wie dieser finanziert werden kann. Zum einen wird häufig von Ihnen erwartet, dass Sie entsprechende Eigenmittel einbringen. In der Regel verlangen die Banken zwischen 15 und 20 Prozent des Kapitalbedarfs als Eigenmittel. Dies sind beispielsweise Ihr Barvermögen oder auch Darlehen aus der Verwandtschaft.
Im Regelfall wird aber Ihr Eigenkapital nicht ausreichen, um das Unternehmen erfolgreich zu starten und sicher zu finanzieren. Aus der Differenz des Kapitalbedarfs und des Eigenkapitals ergibt sich daher der sogenannte Bedarf an Fremdmitteln. Diese Fremdmittel werden durch öffentliche Förderbanken und Ihre Hausbank finanziert, sofern Ihr Gründungskonzept überzeugend ist. Mit Hilfe der folgenden Tabelle können Sie Ihre Finanzierung planen.
| Jahresbeträge in EURO |
| Eigenmittel |
| Barvermögen |
| Sacheinlagen / Eigenleistungen (aktivierungsfähige) |
| Verwandtendarlehen/Privatdarlehen von Bekannten |
| Beteiligungskapital |
| Summe: |
| Jahresbeträge in EURO |
| Fremdmittel |
| Öffentliche Förderprogramme/-kredite |
| Bankdarlehen (Investitionen/Betriebsmittel) |
| Summe: |
Kapitalbedarf – Eigenmittel = Fremdmittel-Bedarf
In 8 Schritten zur Gründung
Schritt 1: Sind Sie ein Unternehmertyp?
- Wer eignet sich als Gründer?
- Was bedeutet die Selbstständigkeit für mich?
- Welche Stärken sollte ein Unternehmer mitbringen?
- Welche Schwächen könnten ein Problem darstellen und wie können sie ausgebügelt
- werden?
Diese und noch weitere Fragen sollten Sie sich als Gründer stellen, wenn Sie selbstständig werden wollen. Testen können Sie dies in unserer Unternehmenswerkstatt Deutschland.
Hier geht's zum Test “Gründungspersönlichkeit” … oder unter dem Link: https://app.uwd.de/852119?newtest=Y
Hier geht's zum Test “Gründungspersönlichkeit” … oder unter dem Link: https://app.uwd.de/852119?newtest=Y
Schritt 2: Prüfen und entwickeln Sie Ihre Geschäftsidee
Die Geschäftsidee entscheidet über Ihren Erfolg.
- Bieten Sie Ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert?
- Welche Alleinstellungsmerkmale haben Sie gegenüber Wettbewerbern?
- Welche Kosten entstehen Ihnen?
- Welcher Preis lässt sich realisieren?
Alle wichtigen Faktoren für eine erfolgreiche Gründung, die Sie gut durchdenken sollten. Eine Geschäftsidee ist schnell geboren, doch lässt sich daraus auch ein gewinnbringendes Geschäftsmodell entwickeln. Wir bieten Ihnen hierfür Instrumente wie das Business Model Canvas an und beraten Sie gerne vertraulich.
Schritt 3: Erstellen Sie Ihr Unternehmenskonzept / Businessplan
Steht die Idee und zeichnet sich ein Geschäftsmodell ab, dann geht es darum, dies in ein schriftliches Unternehmenskonzept zu bringen. Hier gibt es Vorlagen der IHK und anderer Anbieter, die Ihnen helfen, wirklich alle Facetten Ihrer Gründung zu durchdenken und zu planen. Wir empfehlen Ihnen das digitale Tool der “Unternehmenswerkstatt Deutschland” (UWD) unter www.uwd.de
Schritt 4: Informieren Sie sich und lassen Sie sich beraten
In Ostwürttemberg gibt es ein großes Gründungsnetzwerk. Die IHK Ostwürttemberg, die Pegasus-Vereine, Wirtschaftsförderer, Banken, der Pegasus-Beteiligungsfonds, die Hochschulen und spezialisierte Unternehmensberater und Steuerberater unterstützen Sie gerne. Es gibt viele kostenfreie Beratungen oder auch Beratungszuschüsse vom Land. Informieren Sie sich bei uns und nutzen Sie die Kompetenzen aller Partner.
Schritt 5: Ermitteln Sie Ihren Finanzierungsbedarf
Die wenigsten Unternehmen lassen sich ohne Kapital starten. In den meisten Fällen wird Ihre Gründung durch die Hausbank mit Förderbanken wie der L-Bank, der Bürgschaftsbank oder der KfW finanziert. Ideal ist es, wenn Sie auch Eigenmittel einbringen können. Darüber hinaus gibt es auch Beteiligungskapital oder auch Business Angels. Wir beraten Sie gerne zum richtigen Finanzierungs-Mix.
Schritt 6: Suchen Sie den geeigneten Standort
Ist die Miete attraktiv, kommen genügend Kunden an diesem Standort vorbei, bin ich nah genug an den Kun-den dran oder habe ich Netzwerke vor Ort, die mich unterstützen? Das sind nur einige Fragen, die Sie durch-denken sollten, wenn Sie einen geeigneten Standort suchen. Bei der konkreten Standortsuche helfen Ihnen auch die Wirtschaftsförderungen der Städte und Gemeinden.
Schritt 7: Melden Sie Ihr Gewerbe oder die freiberufliche Tätigkeit an
Damit Sie starten können, müssen Sie Ihr Gewerbe bei der Stadt oder Gemeinde anmelden. Als Freiberufler informieren Sie nur das Finanzamt. Manchmal gibt es für bestimmte Branchen besondere Vorschriften, die Sie beachten müssen. Wir informieren Sie gerne.
Schritt 8: Machen Sie Ihr Unternehmen bekannt und vernetzen Sie sich
Die Gewerbeanmeldung ist erfolgt, Sie starten voller Feuereifer Ihr Unternehmen. Zunächst müssen Sie sich darauf konzentrieren, Ihr Unternehmen bekannt zu machen. Und versuchen Sie sich mit anderen Jungunternehmenden zu vernetzen, denn Kontakte sind auch für Unternehmer enorm wichtig. Die IHK zeigt Ihnen hier gerne Möglichkeiten auf.
