Handel mit den USA

US-Zölle

Wir unterstützen Sie dabei, die Orientierung zu behalten, Risiken frühzeitig zu erkennen und tragfähige Entscheidungen zu treffen. Mit aktuellen Informationen und kompetenter Beratung begleiten wir Sie durch die Herausforderungen der neuen US-Zollpolitik.

Zoll: Executive Orders des Präsidenten

Alle Executive Orders des Präsidenten werden auf der Website des "White House" veröffentlicht. Per Browser-Übersetzung erhalten Sie die Informationen auch in deutscher Sprache - Executive Orders

Auf dem Laufenden bleiben

Blog der AHK USA
Welche Änderungen sich bei den US-Zöllen abzeichnen und welche Auswirkungen das auf deutsche Unternehmen hat, lesen Sie im Blog amerikanischen Auslandshandelskammern. Der Blog wird laufend aktualisiert.

Zolldeal mit der EU

Mit zwei neuen Verordnungen hat die Europäische Union weitere Schritte zur Umsetzung der handelspolitischen Vereinbarungen mit den Vereinigten Staaten vorgenommen. Zum 1. Juli 2026 wurden auf zahlreiche US-Ursprungswaren die EU-Einfuhrzölle vollständig abgeschafft und für weitere US-Ursprungswaren - insbesondere aus der Landwirtschaft- Zollkontingente eröffnet. - USA: Neuer Zolldeal

Häufig gestellte Fragen und Nachrichtendienst

U.S. Customs and Border Protection
Die U.S. Customs and Border Protection behandelt häufig gestellte Fragen. Diese Liste wird kontinuierlich aktualisiert. Außerdem können sich die US-Handelspartner über den Cargo Systems Messaging Service (CSMS) des US Customs and Border Protection (CBP) über aktuelle Maßnahmen und Zölle informieren.

Ist mein Produkt betroffen?

US-Zolltarif: Übersicht der Zollsätze

Der Harmonized Tariff Schedule of the United States (HTS) legt die Zollsätze und statistischen Kategorien für alle in die Vereinigten Staaten importierten Waren fest. Das HTS basiert auf dem internationalen Harmonisierten System, dem globalen Nomenklatursystem, das auf den größten Teil des Weltwarenhandels angewendet wird. Bitte beachten Sie, dass Änderungen und Zusatzzölle erst zeitversetzt im US-Zolltarif abgerufen werden können. Auch in der Datenbank der Europäischen Union: Access2Markets können Sie recherchieren. Verwenden Sie in der Suchleiste entweder die Bezeichnung Ihres Produkts oder die international gültige Zollnummer.

US-Zollbehörde startet Tool für IEEPA-Zollertragsrückerstattungen

Am 20. April 2026 führt die U.S. Customs and Border Protection (CBP) die erste Phase des neuen Tools Consolidated Administration and Processing of Entries (CAPE) im Automated Commercial Environment Secure Data Portal (ACE Portal) ein. Künftig wird ein vollständig elektronischer Prozess zur Verfügung stehen, der es Importeuren erlaubt, berechtigte Rückerstattungsansprüche auf Grundlage gerichtlicher Entscheidungen und gesetzlicher Vorgaben digital einzureichen. CBP verfolgt bewusst einen stufenweisen Implementierungsansatz.
CBP empfiehlt allen Importeuren und Zollagenten, die künftig CAPE nutzen möchten, zeitnah folgende Punkte zu prüfen:
  • Besteht ein aktives ACE-Portal-Konto?
  • Sind Bankdaten für ACH-Rückerstattungen im ACE-Portal hinterlegt?
  • Sind interne Prozesse auf die konsolidierte Rückerstattungssystematik vorbereitet?
Zur Unterstützung stellt CBP umfangreiche Schulungs- und Informationsmaterialien bereit, u. a.:

Neue US Stahl und Aluminiumzölle

Nach einer US-Verordnung vom 2. April 2026 gelten seit dem 6. April neue Stahl und Aluminiumzölle, und zwar in folgender Struktur:
  • 50% für Aluminium und Stahl, viele Kupferprodukte, sowie ausgewählte Stahl- und Aluminium Derivate (Annex I-A). Ein alternativer Zoll von 10% gilt für Aluminium-, Stahl- und Kupferderivate wo der hierfür verwendete Stahl, Aluminium bzw. Kuper, vollumfänglich in den USA geschmolzen wurde.
  • 25% für Stahl- und Aluminium Derivate auf der Annex I-B Liste. Ein alternativer Zoll von 10% gilt für Aluminium- und Stahlderivate wo der hierfür verwendete Stahl bzw. Aluminium, vollumfänglich in den USA geschmolzen wurde.
  • Für Aluminiumderivate auf der Annex III Liste gilt bis zum 31. Dezember 2027 grundsätzlich ein Mindestzollsatz von 15%. Sollte der bereits geltende MFN-Zoll höher sein gilt dieser, ansonsten gilt der Mindestzollsatz von 15%. Für Derivate, die zu mindestens 95% aus US-Aluminium bestehen gilt ein alternativer Basiszollsatz von 10%. Sollte der bereits geltende MFN-Zoll bei diesen Produkten mit 95% US-Aluminiumanteil höher sein als 10% gilt dieser, ansonsten der Mindestzollsatz von 10%.
  • Für Güter auf der Annex II liste entfallen die Stahl und Aluminiumzölle komplett. Die neuen Zölle gelten jeweils auf den gesamten Produktwert. Die gesammelten Annex I bis IV finden Sie hier: Metals-ANNEXES-I-A-I-B-II-III-IV.pdf. Die U.S. Custom and Border Protection informiert.

Zölle auf Lastkraftwagen, Lkw-Teile und Busse

Seit dem 1. November 2025 werden Einfuhren von mittelschweren und schweren Fahrzeugen (Lastkraftwagen) und Lkw-Teilen sowie Bussen mit zusätzlichen Zöllen belegt. Betroffen sind mittelschwere und schwere Fahrzeuge (Lkw), Lkw-Teile sowie Busse. Mittelschwere und schwere Lkw umfassen die Klassen 3 bis 8. Dazu zählen unter anderem große Pick-up-Trucks, Transporter für Umzüge, klassische Lastkraftwagen, Muldenkipper sowie Zugmaschinen für Sattelzüge mit 18 Rädern. Zu den betroffenen Lkw-Teilen zählen Schlüsselteile wie Motoren, Getriebe, Reifen und Fahrgestelle. Betroffen sind ferner verschiedene Busse, darunter Schulbusse, Linienbusse und Reisebusse.

Zusatzzölle für Holz und Holzprodukte

Beim Import in die USA gelten ab dem 14. Oktober 2025 Zusatzzölle für Holz, Holzprodukte und Möbel sowie Bauholz, Nutzholz und deren Derivate. Germany Trade & Invest informiert.

USA verhängen Zölle auf Einfuhren von Autos und Autoteilen

Zum 3. April wurden 25 Prozent Zoll auf importierte Autos und spätestens ab 3. Mai werden 25 Prozent auf Autoteile erhoben. Fragen und Antworten: U.S. Customs and Border Protection