Weiterbildung

Kompetenzfestellung "Digitale Fertigungsprozesse"

Die Kompetenzfeststellung „Digitale Fertigungsprozesse“ richtet sich an ambitionierte Auszubildende in industriell-technischen Berufen, insbesondere aus kleinen und mittelständischen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Ziel ist es, zentrale Fähigkeiten rund um digitale Produktion, smarte Fertigungssysteme und Industrie 4.0 praxisnah zu überprüfen und nachzuweisen.

Zielgruppe

  • Auszubildende industriell-technischer Ausbildungsberufe
  • Schwerpunkt: kleine und mittelständische Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau
  • Fokus: digitale Fertigungsprozesse, IT-Sicherheit und moderne Produktionsmethoden

Inhalte der Kompetenzfeststellung

Die Prüfung setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammen und umfasst folgende Module:
  • Prozessanalyse
  • IT Security
  • Smart Maintenance
  • CAx-gestützte Fertigung
  • Additive Manufacturing
  • Vernetzte Fertigungssysteme
  • Intelligente Produktion mit Cyber-Physical Systems (CPS)
  • Arbeit 4.0: Organisation von Arbeitsprozessen

Schriftliche Prüfung

  • Durchführung am Tablet mit Multiple-Choice-Aufgaben
  • maximal 90 Minuten Bearbeitungszeit
  • Inhalte aus allen acht Modulen möglich
  • Mindestanforderung: 50 % der Punktzahl, um zum mündlichen Teil zugelassen zu werden

Mündliche Prüfung

  • Fallbezogenes Fachgespräch (max. 20 Minuten)
  • Grundlage ist eine praxisbezogene Aufgabe mit schriftlichem Report
  • Report enthält Aufgabenstellung, Zielsetzung, Planung, Vorgehen und Ergebnis
  • Prüflinge präsentieren ihre Lösung, reflektieren den Prozess und beantworten vertiefende Fragen

Zulassungsvoraussetzungen

  • Teilnahme an den vorgesehenen 220 Unterrichtsstunden

Anmeldung und Fristen

  • Anmeldefrist: Acht Wochen vor Prüfungsbeginn
  • Antrag auf Zulassungsüberprüfung bitte spätestens drei Wochen vor Fristende einreichen
Die IHK führt die Kompetenzfeststellung durch. Informationen zu Lehrgängen und Vorbereitungskursen finden Sie in der WIS-Datenbank.