Ausbildung

Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement sorgen dafür, dass Waren zuverlässig beschafft, gelagert und an Kunden vertrieben werden – national wie international. Sie sind Organisationstalente, die sowohl wirtschaftliche Abläufe als auch die Kundenbeziehungen im Blick behalten.
Für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement finden Sie die Ordnungsmittel (u.a. Ausbildungsverordnung und Rahmenplan) beim Bundesinstitut für Berufsbildung

Ausbildungsinhalte und Dauer

Die Ausbildung vermittelt praxisnahes Wissen in den Bereichen:
  • Einkauf, Beschaffung und Lagerhaltung
  • Marketing, Vertrieb und Kundenbetreuung
  • Kalkulation und Abwicklung von Aufträgen
  • Organisation von Warenströmen im In- und Ausland
  • Abwicklung von Außenhandelsgeschäften und Erschließung internationaler Märkte (Fachrichtung Außenhandel)
Die Ausbildungsdauer beträgt gemäß Ausbildungsordnung drei Jahre.
Arbeitsgebiet
Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement arbeiten in Handels- und Industrieunternehmen nahezu aller Branchen. Sie sind in den Bereichen Einkauf, Vertrieb, Logistik oder im internationalen Geschäft tätig.
Berufliche Aufgaben
  • Beschaffung von Waren im In- und Ausland
  • Organisation der Lagerung und Logistik
  • Betreuung von Kunden und Lieferanten
  • Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen
  • Durchführung von Außenhandelsgeschäften
Branchen/Betriebe
  • Großhandelsunternehmen
  • Industrieunternehmen mit eigenem Vertrieb oder Einkauf
  • Außenhandels- und Exportfirmen
Hinweis zur Neuordnung
Seit dem 1. August 2020 gilt die neue Ausbildungsordnung für den Beruf Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement.

Ausbildungsvergütung

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen zur Ausbildungsvergütung.

Berufsschule

Hier finden Sie eine Übersicht der Berufsschulen in Ostwestfalen.

Ausbildungsgebühr

Hier gelangen Sie zu unserem gültigen Gebührentarif (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 160 KB).

Informationen zur Prüfung

Die Abschlussprüfung wird als gestreckte Abschlussprüfung durchgeführt und besteht aus zwei Teilen:
  • Teil 1 findet etwa zur Hälfte der Ausbildungszeit statt und fließt mit 25 % in die Gesamtnote ein.
  • Teil 2 wird am Ende der Ausbildung abgelegt und umfasst schriftliche Prüfungsbereiche sowie ein fallbezogenes Fachgespräch, das mit 20 % in die Endnote einfließt.
Fachgespräch – zwei Varianten zur Auswahl
  • Klassische Variante: Der Prüfungsausschuss stellt zwei praxisbezogene Aufgaben aus unterschiedlichen Prüfungsgebieten zur Auswahl. Der Prüfling entscheidet sich für eine Aufgabe und erhält 15 Minuten Vorbereitungszeit, bevor das Fachgespräch beginnt.
  • Reportvariante: Der Prüfling erstellt im Vorfeld zwei Reporte zu praxisbezogenen Fachaufgaben aus unterschiedlichen Prüfungsgebieten. Einer der beiden Reporte wird vom Prüfungsausschuss für das Fachgespräch ausgewählt. Der Report selbst wird nicht bewertet, sondern dient als Grundlage für das Gespräch.

Prüfungstermine

In unserem Prüfungsplan finden Sie die aktuellen Prüfungstermine.