Ausbildung

Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sind Experten im Umgang mit Daten und Prozessen aus einer ökonomisch-betriebswirtschaftlichen Perspektive. Sie sorgen dafür, dass Informationen und Wissen verfügbar sind und leiten daraus wirtschaftlichen Nutzen ab. Ihr Schwerpunkt liegt im Management der Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf operativer Ebene.
Für den Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement finden Sie die Ordnungsmittel (u.a. Ausbildungsverordnung und Rahmenplan) beim Bundesinstitut für Berufsbildung

Ausbildungsinhalte und Dauer

Die Ausbildungsdauer beträgt gemäß Ausbildungsordnung drei Jahre.
Arbeitsgebiet
Kaufleute für Digitalisierungsmanagement arbeiten an der Schnittstelle zwischen IT und Betriebswirtschaft. Sie gestalten und steuern digitale Prozesse in Unternehmen verschiedenster Branchen.
Berufliche Aufgaben
  • Geschäftsprozesse analysieren und digitalisieren
  • Daten und Informationen managen und verfügbar machen
  • IT-Systeme auswählen, einführen und betreuen
  • Schnittstellen zwischen Fachabteilungen und IT koordinieren
  • Wirtschaftlichen Nutzen der Digitalisierung sichern
Branchen/Betriebe
  • Industrie- und Handelsunternehmen
  • IT-Dienstleister
  • Öffentliche Verwaltung
  • Banken, Versicherungen und andere Dienstleistungsunternehmen

Ausbildungsvergütung

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen zur Ausbildungsvergütung.

Berufsschule

Hier finden Sie eine Übersicht der Berufsschulen in Ostwestfalen.

Ausbildungsgebühr

Hier gelangen Sie zu unserem gültigen Gebührentarif (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 160 KB).

Abschlussprüfung

Die bisherige Zwischen- und Abschlussprüfung wird durch eine gestreckte Abschlussprüfung ersetzt. Diese besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen.
Teil 1 der Prüfung (20 % Gewichtung)
  • Prüfungsbereich: Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes
    • Es werden nur berufsbildübergreifende Inhalte geprüft.
    • Alle IT-Berufe absolvieren die gleiche Teil-1-Prüfung.
Teil 2 der Prüfung (80 % Gewichtung)
  • Betriebliche Projektarbeit (50 %)
  • Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells (schriftlich; 10 %)
  • Kaufmännische Unterstützungsprozesse (schriftlich; 10 %)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich; 10 %)

Betriebliche Projektarbeit

Die betriebliche Projektarbeit darf maximal 40 Stunden (inklusive Dokumentation) umfassen. Die zu prüfende Person soll dabei nachweisen, dass sie:
  • Arbeits-, Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse analysieren kann,
  • Digitalisierungsvorhaben unter wirtschaftlichen Aspekten plant,
  • Daten erhebt, kategorisiert und bereitstellt,
  • Prozessdaten auswertet und Entscheidungsprozesse ableitet,
  • die Durchführung eines Kundenauftrags begleitet,
  • Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet,
  • Projektergebnisse kundengerecht darstellt.
Zur Bewertung gehören eine Präsentation sowie ein anschließendes Fachgespräch, in dem die Vorgehensweise im Projekt begründet wird. Vor Beginn ist das zu realisierende Konzept beim Prüfungsausschuss einzureichen.
Die Antragsfristen für die Sommer- und Winterprüfung sind jeweils der 01.02. und der 01.09.

Prüfungstermine

In unserem Prüfungsplan finden Sie die aktuellen Prüfungstermine.