Ausbildung

Investmentfondskaufmann/-frau

Investmentfondskaufleute sind die Spezialisten für Fondsbuchhaltung, Fondscontrolling und das Depotgeschäft. Sie tragen dazu bei, dass Kapitalanlagen effizient verwaltet werden und unterstützen bei der Analyse von Märkten sowie in der Kundenbetreuung.
Für den Ausbildungsberuf Investmentfondskaufmann/-frau finden Sie die Ordnungsmittel (u.a. Ausbildungsverordnung und Rahmenplan) beim Bundesinstitut für Berufsbildung

Ausbildungsinhalte und Dauer

In der Ausbildung erlernen Investmentfondskaufleute die Abwicklung von Kundenaufträgen, die Analyse von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten sowie Tätigkeiten in der Fondsverwaltung und im Fondsmanagement. Darüber hinaus wirken sie im Marketing und im Controlling mit.
Arbeitsgebiet
Investmentfondskaufleute arbeiten in allen Abteilungen einer Kapitalanlagegesellschaft sowie im Finanz- und Versicherungswesen.
Berufliche Aufgaben
  • Abwickeln von Kundenaufträgen
  • Durchführen von Fondsbuchhaltung und Fondscontrolling
  • Analysieren von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten
  • Unterstützen in Fondsverwaltung und Fondsmanagement
  • Mitwirken im Marketing und in der Kundenbetreuung
Branchen/Betriebe
  • Kapitalanlagegesellschaften
  • Kreditinstitute
  • Versicherungsgesellschaften
  • Wertpapierabwicklungsgesellschaften
Die Ausbildungsdauer beträgt gemäß Ausbildungsordnung drei Jahre.

Ausbildungsvergütung

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Berufsschule

Hier finden Sie eine Übersicht der Berufsschulen in Ostwestfalen.

Ausbildungsgebühr

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Informationen zur Prüfung

Während der Ausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen. Sie dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes und fließt nicht in die Abschlussnote ein. Die Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildungszeit statt.
Zwischenprüfung
  • Zeitpunkt: in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres
  • Prüfungsbereiche:
    • „Depotführung“, „Rechnungswesen“, „Wirtschafts- und Sozialkunde“ (180 Minuten, schriftlich)
Abschlussprüfung
  • Zeitpunkt: am Ende der Berufsausbildung
  • Prüfungsbereiche:
    • „Investmentprozess und fondsbezogenes Rechnungswesen“ (180 Minuten, schriftlich, Gewichtung 40 %)
    • „Depotgeschäft und Marketing“ (90 Minuten, schriftlich, Gewichtung 20 %)
    • „Wirtschafts- und Sozialkunde“ (90 Minuten, schriftlich, Gewichtung 20 %)
    • „Fallbezogenes Fachgespräch“ (20 Minuten + 20 Minuten Vorbereitungszeit, mündlich, Gewichtung 20 %)
Bestehensregelung
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn
  • das Gesamtergebnis mindestens mit „ausreichend“ bewertet wurde,
  • in mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mindestens „ausreichend“ erreicht wurde und
  • kein Prüfungsbereich mit „ungenügend“ bewertet wurde.

Prüfungstermine

In unserem Prüfungsplan finden Sie die aktuellen Prüfungstermine.