Ausbildung

Fachinformatiker/-in Digitale Vernetzung

Fachinformatiker/-innen für Digitale Vernetzung verbinden Systeme miteinander. Sie arbeiten mit Netzwerkinfrastrukturen, Schnittstellen und cyber-physischen Systemen und sorgen dafür, dass Anwendungen sicher, stabil und effizient laufen.
Für den Ausbildungsberuf Fachinformatiker/-in Digitale Vernetzung finden Sie die Ordnungsmittel (u.a. Ausbildungsverordnung und Rahmenplan) beim Bundesinstitut für Berufsbildung

Ausbildungsinhalte und Dauer

Die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in der Fachrichtung Digitale Vernetzung dauert gemäß Ausbildungsordnung 3 Jahre.
Arbeitsgebiet
Fachinformatiker/-innen für Digitale Vernetzung arbeiten in der IT-Branche, in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in öffentlichen Einrichtungen. Sie sind überall dort gefragt, wo Systeme, Maschinen und Netzwerke intelligent miteinander verbunden werden.
Berufliche Aufgaben
  • Einrichten, Vernetzen und Optimieren von IT-Systemen und Anwendungen
  • Arbeiten mit Netzwerkinfrastruktur und Schnittstellen zu cyber-physischen Systemen
  • Sicherstellen der Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten und Systemen
  • Sichern von Daten gegen unerlaubte Zugriffe
  • Vermeiden und Beheben von Systemausfällen
  • Überwachung der IT-Sicherheit und Umsetzung von Schutzmaßnahmen
Branchen/Betriebe
  • IT- und Telekommunikationsunternehmen
  • Industrieunternehmen (z. B. Maschinenbau, Automatisierung, Produktion)
  • Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche mit eigener IT-Abteilung
  • Organisationen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes

Ausbildungsvergütung

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen zur Ausbildungsvergütung.

Berufsschule

Hier finden Sie eine Übersicht der Berufsschulen in Ostwestfalen.

Ausbildungsgebühr

Hier gelangen Sie zu unserem gültigen Gebührentarif (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 160 KB).

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung ist gestreckt und erfolgt in zwei voneinander getrennten Teilen.

Teil 1 – Prüfung (Gewichtung: 20 %)

  • Prüfungsbereich: Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes
  • Inhalte: berufsübergreifende Aufgabenstellungen
  • Hinweis: Teil 1 ist für alle IT-Berufe identisch

Teil 2 – Prüfung (Gewichtung: 80 %)

  • Betriebliche Projektarbeit (50 %)
  • Diagnose und Störungsbeseitigung in vernetzten Systemen (schriftlich, 10 %)
  • Betrieb und Erweiterung von vernetzten Systemen (schriftlich, 10 %)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (WiSo) (schriftlich, 10 %)

Betriebliche Projektarbeit

Im Rahmen der Projektarbeit (max. 40 Stunden inkl. Dokumentation) soll der Prüfling nachweisen, dass er:
  • hardware- und softwarebasierte Schnittstellen und Komponenten in bestehende Infrastrukturen einbindet und Anforderungen an die Informationssicherheit berücksichtigt,
  • eine bestehende Systemarchitektur über Prozessebenen hinweg bewertet, dokumentiert und visualisiert,
  • Schnittstellen unterschiedlicher Prozesse und Systeme implementiert, konfiguriert und in Betrieb nimmt,
  • Gesamtzusammenhänge in heterogenen IT-Landschaften bewertet und beschreibt,
  • geeignete Übertragungssysteme auswählt, konfiguriert und in die Gesamtinfrastruktur integriert.
Präsentation und Fachgespräch
  • Der Prüfling präsentiert die Projektarbeit und erläutert seine Vorgehensweise in einem anschließenden Fachgespräch.
Ablauf und Fristen
  • Projektdokumentation wird online bei der IHK eingereicht.
  • Vor Projektbeginn ist das Konzept online beim Prüfungsausschuss zur Genehmigung einzureichen.
  • Zugangsdaten zur Plattform erhalten die Prüflinge rechtzeitig vor Ablauf der Fristen.
  • Antragsfristen:
    • Sommerprüfung: 01.02.
    • Winterprüfung: 01.09.

Prüfungstermine

In unserem Prüfungsplan finden Sie die aktuellen Prüfungstermine.