Ausbildungsvertrag
Der Ausbildungsvertrag - das Wichtigste auf einem Blick. Der Ausbildungsvertrag bildet die Grundlage jeder dualen Berufsausbildung. Er hält Rechte und Pflichten von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieb verbindlich fest und sorgt für Transparenz sowie Sicherheit während der gesamten Ausbildungszeit.
Anmeldung bei der IHK
Der Vertrag muss vor Ausbildungsbeginn bei der IHK eingereicht und eingetragen werden. Erst mit der Eintragung wird das Ausbildungsverhältnis rechtswirksam.
Was gehört in den Ausbildungsvertrag?
- Ausbildungsberuf und Dauer der Ausbildung
- Beginn und ggf. Verkürzung
- Ausbildungsplan (sachliche & zeitliche Gliederung)
- Vergütung und Arbeitszeiten
- Urlaubstage
- Probezeit
- Rechte & Pflichten beider Seiten
Wichtige Anlagen zum Vertrag
Zum Ausbildungsvertrag gehören in der Regel folgende Unterlagen:
- Ausbildungsplan
Übersicht über die sachliche und zeitliche Struktur der Ausbildung. - Erstuntersuchungsbescheinigung (nur bei Minderjährigen)
Pflicht nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz: Jugendliche unter 18 Jahren benötigen vor Ausbildungsbeginn eine ärztliche Erstuntersuchung.
Warum ist der Ausbildungsvertrag wichtig?
- Klare Rahmenbedingungen für beide Seiten
- Rechtssicherheit
- Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung
Änderung von bestehenden Ausbildungsverhältnissen
Änderungen, wie Verkürzungen oder Verlängerungen, können Sie bequem über das ASTA-Infocenter einreichen.
