Unsere Erfoglsgeschichten

Mit dem Visum für Berufserfahrene nach Deutschland

Andrés Palacios absolvierte seine Ausbildung zum Mechatroniker in Kolumbien und sammelte Berufserfahrung in seinem Heimatland sowie in Malta. Dort erhielt er ein attraktives Jobangebot der Wackenhut GmbH & Co. KG aus Nagold. Da in der Region keine passenden Mechatroniker gefunden wurden, war die Einstellung eines internationalen Fachmanns für das Unternehmen entscheidend. Für Andrés Palacios spielte zudem die Möglichkeit des späteren Familiennachzugs eine große Rolle.

Die Erfolgsgeschichte

Das Welcome Center Nordschwarzwald hat das passende Visum identifiziert und beantragt: das Visum für Berufserfahrene.

Voraussetzungen

  • Qualifikation: Im Herkunftsland staatlich anerkannter Berufs- oder Hochschulabschluss mit mindestens zweijähriger Ausbildungsdauer. Nachweis durch eine positive Auskunft der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB).
  • Berufserfahrung: Mindestens zwei Jahre qualifizierte Tätigkeit innerhalb der letzten fünf Jahre, passend zum angestrebten Beruf in Deutschland.
  • Arbeitsplatzangebot: Konkretes Jobangebot in einem nicht-reglementierten Beruf, nachgewiesen durch Arbeitsvertrag und „Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis“.
  • Mindestgehalt: Ab 2025 mindestens 43.470 Euro brutto jährlich oder tarifgebundene Vergütung.

Ablauf und Dauer

Die Zeugnisbewertung durch die ZAB dauerte rund sechs Wochen. Anschließend reichte Andrés Palacios seine Unterlagen über das Auslandsportal des Auswärtigen Amts ein und erhielt innerhalb von zwei Wochen einen Termin bei der maltesischen Botschaft. Neben dem Arbeitsvertrag musste er eine Krankenversicherung für den Zeitraum bis zur dauerhaften Absicherung in Deutschland nachweisen. Im Oktober konnte er sein Visum abholen und nach Deutschland einreisen. Insgesamt nahm das Verfahren etwa mehrere Monate in Anspruch.

Chancen für Unternehmen

Der Fall zeigt, welche Möglichkeiten das Fachkräfteeinwanderungsgesetz Unternehmen bietet, um Fachkräfte trotz regionaler Engpässe zu gewinnen. Arbeitgeber profitieren dabei gleich mehrfach: Sie können offene Stellen auch bei lokalem Mangel besetzen, erhalten durch internationale Expertise neue Impulse, gewinnen Planungssicherheit dank klarer rechtlicher Grundlagen und stärken durch die Option des Familiennachzugs die langfristige Bindung von Fachkräften an ihr Unternehmen. Damit wird deutlich, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht nur ein Gewinn für internationale Talente ist, sondern auch einen entscheidenden Standortvorteil für Unternehmen darstellt, die ihre Zukunft aktiv gestalten wollen.
Das Welcome Center Nordschwarzwald unterstützt Unternehmen und internationale Fachkräfte, wenn es darum geht, das passende Visum zu finden und den gesamten Prozess mit kompetenter Beratung zu begleiten.