Immobilienmakler, Darlehensvermittler, Bauträger/Baubetreuer und Hausverwalter
Vierte Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) beschlossen
Seit dem 1. August 2018 brauchen gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter eine Berufszulassung.
Der Bundesrat hat die vierte Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) beschlossen, welche neben den Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung für Wohnimmobilienverwalter auch die Weiterbildungspflicht für Makler und Verwalter konkretisiert.
Folgende Änderungen und Erläuterungen ergeben sich aus der MaBV:
- Umfang der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (Mindestversicherungssumme 500.000 Euro für jeden Versicherungsfall und eine Million Euro für alle Versicherungsfälle eines Jahres)
- Weiterbildungspflicht für Makler und Immobilienverwalter (20 Fortbildungsstunden innerhalb von drei Jahren durch Präsenzform, begleitetes Selbststudium, betriebsinterne Maßnahmen)
- Inhaltliche Anforderungen an die Weiterbildung für Makler und Verwalter (unter anderem Rechtsthemen, Marketing und Betriebswirtschaft)
- Die Aufbewahrungspflicht der Weiterbildungsnachweise (fünf Jahre, um auf Nachfrage der Behörde Auskunft geben zu können)
- Erklärungspflicht gegenüber der erlaubniserteilenden Behörde
- Informationspflichten gegenüber den Auftraggebern (Verpflichtung, auf Anfrage Informationen über ihre beruflichen Qualifikationen und die in den letzten drei Jahren absolvierten Weiterbildungen zukommen zu lassen)
- Verstöße und Ordnungswidrigkeiten (Verstöße gegen die Erklärungspflicht oder/und die Aufbewahrungspflichten sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden).
Die vollständige Rechtsverordnung ist auf den Seiten des Deutschen Bundestags abrufbar.