Kammer machen
Kammer Machen – Eine starke Stimme für die Wirtschaft im Ruhrgebiet
Am 1. Juli 2025 entschieden sich die Mitglieder der Vollversammlungen der IHK zu Essen und der IHK Mittleres Ruhrgebiet in ihren jeweiligen ordentlichen Sitzungen in Essen und Bochum mit deutlicher Mehrheit dafür, das Ziel einer möglichen Vereinigung der beiden IHKs ergebnisoffen zu prüfen.
Damit begann unter dem Motto „Kammer machen! – Eine starke Stimme für die Wirtschaft im Ruhrgebiet“ ein elfmonatiger Prüfprozess, in dem alle relevanten Fragen rund um eine mögliche Vereinigung fachlich fundiert analysiert und bewertet werden.
Sechs Arbeitskreise aus Haupt- und Ehrenamt
Auf die beiden IHKs kam mit dem positiven Mitgliederentscheid für „Kammer machen!“ eine Menge Arbeit zu. Der erste Schritt: die Bildung von sechs Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Sie standen allen Mitarbeitenden und Vollversammlungsmitgliedern beider IHKs offen. Rund 90 Expertinnen und Experten aus Haupt- und Ehrenamt beider IHKs nehmen Chancen und Risiken einer möglichen Vereinigung unter die Lupe. Zusätzlich begleitet ein sechsköpfiger Lenkungskreis, bestehend aus Geschäftsführung, Präsidenten und jeweils einem Präsidiumsmitglied beider IHKs den Prozess und prüft wesentliche Entscheidungspunkte.
Am 5. September nahmen die eingerichteten Arbeitskreise als Herzstück des Prüf- und Beteiligungsprozesses ihre Arbeit auf. Ihre Aufgabe war es, dem Lenkungsausschuss in den Themenbereichen Aus- und Weiterbildung, Finanzen, Recht, IT & Digitalisierung, Kommunikation und USP (Alleinstellungsmerkmale) zuzuarbeiten, so dass für die Vollversammlung im Juni 2026 eine fundierte Entscheidungsgrundlage vorliegt.
So wurden unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert, die IT-Strukturen und Digitalisierungsprozesse gegenübergestellt und die Synergiepotenziale bewertet oder die Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote beider Kammern verglichen und Vorschläge zur Zusammenführung erarbeitet.
Vollversammlungen stimmen im Juni 2026 ab
Ruhr pur: Die Bezirke der beiden IHKs bilden das Herz des Ruhrgebiets. Von Oberhausen und Mülheim an der Ruhr über Essen und Bochum bis nach Herne, Hattingen und Witten: Eine Region, die wie keine andere in Deutschland für Transformation und Integration steht. Ein Wirtschaftsraum, der über breit gefächerte wirtschaftliche Strukturen verfügt und vielerorts vor denselben Herausforderungen steht. Seit Juli 2025 läuft der Prüfprozess zu einer möglichen Vereinigung der beiden IHKs. Die Vollversammlungen stimmen am 1. Juni 2026 über einen Zusammenschluss ab.
