Presse/Publikation
IHK zu Essen sagt JA zu Olympia
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zu Essen spricht sich für die Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 aus. Die Vollversammlung der IHK hat ihren entsprechenden Beschluss zur Unterstützung dieses Prozesses erneut bekräftigt. Aus Sicht der regionalen Wirtschaft sind damit nachhaltige positive Impulse verbunden. Insbesondere eröffnen sich Chancen für wirtschaftliches Wachstum sowie ein langfristiger Imagegewinn für die gesamte Region, der sich auch positiv auf den Tourismus auswirken dürfte.
„Die Ausrichtung der Spiele bietet eine große Chance, die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region weiter voranzubringen und ihre internationale Sichtbarkeit zu stärken. Wir sehen hierin einen wichtigen Impuls für unterschiedliche Branchen und appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger, sich im Rahmen des Bürgerentscheids bis zum 19. April 2026 für die Bewerbung auszusprechen“, erklärt Kerstin Groß, Hauptgeschäftsführerin. Ziel ist es, die Region Köln-Rhein-Ruhr als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den genannten Jahren zu positionieren. Voraussetzung für die Bewerbung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist ein positives Votum im Bürgerentscheid in den beteiligten nordrhein-westfälischen Kommunen bis zum 19. April 2026. Im Anschluss entscheidet der DOSB, welche deutsche Region dem Internationalen Olympischen Komitee vorgeschlagen wird.
Insgesamt sind 17 nordrhein-westfälische Kommunen Teil der Bewerbung. Rund vier Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger können über die Teilnahme abstimmen. Aus diesem Grund unterstützen die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet: Im Zuständigkeitsbereich der sechs IHKs betrifft dies die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Oberhausen und Recklinghausen. Die Wahlbenachrichtigungen werden im Laufe des März versendet.
Das Konzept der Bewerbung setzt auf eine nachhaltige und regionale Umsetzung, die von einer breiten Unterstützung in der Bevölkerung getragen wird. Ein Großteil der Wettkampfstätten befindet sich im Ruhrgebiet: Bochum ist für Fußball und Modernen Fünfkampf vorgesehen, Duisburg für Kanu-Rennsport, Rudern und Sportklettern, Essen für Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX-Freestyle & Racing) sowie Schießen. Gelsenkirchen ist als Standort für den Schwimmsport geplant, Oberhausen für Volleyball, Recklinghausen und Herten für Mountainbike-Wettbewerbe. In Dortmund sollen Fußball- und Handballwettbewerbe stattfinden.
Das Konzept der Bewerbung setzt auf eine nachhaltige und regionale Umsetzung, die von einer breiten Unterstützung in der Bevölkerung getragen wird. Ein Großteil der Wettkampfstätten befindet sich im Ruhrgebiet: Bochum ist für Fußball und Modernen Fünfkampf vorgesehen, Duisburg für Kanu-Rennsport, Rudern und Sportklettern, Essen für Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX-Freestyle & Racing) sowie Schießen. Gelsenkirchen ist als Standort für den Schwimmsport geplant, Oberhausen für Volleyball, Recklinghausen und Herten für Mountainbike-Wettbewerbe. In Dortmund sollen Fußball- und Handballwettbewerbe stattfinden.
Für viele der vorgesehenen Sportstätten bestehen bereits sehr gute infrastrukturelle Voraussetzungen mit kurzen Wegen sowie einem gut ausgebauten ÖPNV- und Straßennetz, sodass nur vergleichsweise geringe zusätzliche Investitionen erforderlich wären. „Olympische und Paralympische Spiele bringen weltweite Aufmerksamkeit mit sich und stärken die Wahrnehmung einer Region nachhaltig. Für das Ruhrgebiet bedeutet dies eine große Chance, sich als leistungsfähiger Wirtschafts-, Kultur- und Sportstandort zu positionieren“, so Kerstin Groß.
Positive Effekte werden insbesondere für Bauwirtschaft, Industrie und Handwerk sowie für Handel, Gastronomie und Hotellerie erwartet. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, die Region verstärkt internationalen Investoren und Unternehmen zu präsentieren und ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort weiter zu erhöhen. Der zu erwartende Imagegewinn könnte langfristig auch zu steigenden Besucherzahlen im Tourismus führen. „Wir sehen in den Olympischen und Paralympischen Spielen zudem einen wichtigen Impuls für nachhaltige Entwicklung, Barrierefreiheit und moderne Stadtgestaltung“, betont die Hauptgeschäftsführerin.
