Presse/Publikation
Rund drei Monate Dauerstress auf der A52
Die Autobahn GmbH will die Arbeiten an der Ruhrtalbrücke in der Nacht zum Donnerstag (7. Mai) abschließen und die Dauerbaustelle nach rund drei Monaten abräumen. Damit enden die Arbeiten schneller als zuletzt kalkuliert.
Die Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Essen Kerstin Groß resümiert:
„Die Sperrung der Ruhrtalbrücke und die folgenden Reparaturarbeiten haben gezeigt, wie fragil die Infrastruktur der MEO-Region ist. Rund drei Monate sorgte die Baustelle für enorme Verkehrsbeeinträchtigungen und das auf einer zentralen Verkehrsachse. Viele Unternehmen sowie zahlreiche Pendlerinnen und Pendler standen unter Dauerstress. Das war eine massive Belastung für alle Beteiligten, nicht zuletzt wegen der enorm gestiegenen Spritpreise.
Dass die Bauarbeiten nun vorzeitig beendet werden sollen, ist begrüßenswert. Jedoch bleibt der Zustand vieler Straßen und Brücken im Ruhrgebiet mangelhaft. Dies stellt ein sehr großes Risiko für unsere Wirtschaft dar. Denn unsere Unternehmen sind auf verlässliche Verkehrsstrukturen angewiesen – für Lieferketten, Arbeitswege und Kundenbeziehungen.
Im Düsseldorfer Landtag wird dazu heute das „Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur 2025 bis 2036 (NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036)“ in erster Lesung beraten. Mit der Änderung des NRW-Infrastrukturgesetzes sollen Fördermittel zukünftig zuverlässig und flexibel genutzt werden. Dieser Vorstoß ist gut und richtig und sollte gleichzeitig in Berlin eindringlich zur Kenntnis genommen werden.
Denn passend zum 1-jährigen Dienstjubiläum der Bundesregierung sind mess- und sichtbare Erfolge des 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens bisher Mangelware!“
Stand: 6. Mai 2026.
