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Ländernotizen
- Großbritannien: Deutsch-britische Wirtschaftskooperation – Marktchancen bei Energie, Klima und Verteidigung
- Indien: Quellensteuer – Form 41 ersetzt Formular 10F
- Indiens Bedarf an Medizintechnik wächst in allen Segmenten
- Kanadas Rohstoffsektor im Umbruch – Geschäftschancen für deutsche Unternehmen steigen
- Korea, Rep.: Änderungen im Datenschutzgesetz
- Malaysia investiert in seine Wasserinfrastruktur – Absatzchancen für deutsche Unternehmen
- Slowenien: EU-Förderung bietet Geschäftschancen für deutsche Unternehmen
Großbritannien: Deutsch-britische Wirtschaftskooperation – Marktchancen bei Energie, Klima und Verteidigung
Viele britische Branchen bieten auch deutschen Unternehmen zahlreiche Marktchancen. Vor allem der Energiesektor wächst durch das staatliche Ziel einer emissionsfreien Stromproduktion bis 2030 und die Modernisierung und Erweiterung des Stromnetzes. Im Wasserstoffbereich werden bis 2028 die ersten Elektrolyseprojekte mit einer Leistung von 125 Megawatt umgesetzt. Bei der Dekarbonisierung investiert die Regierung außerdem massiv in CO2-Abscheidungs- und -Speicherlösungen (Carbon Capture Storage, kurz CCS). Eine weitere Potenzialbranche ist die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Der Strategic Defence Review sieht unter anderem Investitionen von rund 17 Milliarden Euro für die Gefechtsköpfe der seegestützten nuklearen Abschreckung sowie den Bau von zwölf Atom-U-Booten im AUKUS SSN Programm vor.
Quelle: Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/vereinigtes-koenigreich/wirtschaftsumfeld/deutsch-britische-wirtschaftskooperation-macht-fortschritte-1989470
Quelle: Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/vereinigtes-koenigreich/wirtschaftsumfeld/deutsch-britische-wirtschaftskooperation-macht-fortschritte-1989470
Indien: Quellensteuer – Form 41 ersetzt Formular 10F
Zum 1. April 2026 wurde das Formular 10F durch das Formular 41 ersetzt. Der Zweck des Formulars und der Prozess der Antragsstellung ändern sich hierdurch nicht. Die weitere Verwendung des Formulars 10F kann allerdings zu formellen Beanstandungen führen. Ausländische Unternehmen (aus indischer Sicht) müssen zur Inanspruchnahme von Steuervorteilen aus geltenden Doppelbesteuerungsabkommen unter anderem das Form 41 erstellen und an ihre indischen Kunden übermitteln. Diese Meldung über steuerpflichtige Einkünfte in Indien und zur steuerlichen Ansässigkeit ist seit 2023 online (E-Filing) einzureichen.
Quelle: IHK Düsseldorf
https://www.ihk.de/duesseldorf/aussenwirtschaft/auslandsmaerkte/indien/indien-quellensteuer-aktuelles-zur-form-10f-5666156
Quelle: IHK Düsseldorf
https://www.ihk.de/duesseldorf/aussenwirtschaft/auslandsmaerkte/indien/indien-quellensteuer-aktuelles-zur-form-10f-5666156
Indiens Bedarf an Medizintechnik wächst in allen Segmenten
Expertinnen und Experten gehen von einer steigenden Nachfrage nach medizinischen Behandlungen und mehr Klinikaufenthalten aus. Die Gründe dafür liegen in der bisherigen Unterversorgung und dem damit einhergehenden Wachstumspotenzial vor allem in Mittel- und Kleinstädten. Der indische Gesundheitssektor steht deutschen Unternehmen grundsätzlich offen. Für die Einfuhr und die lokale Produktion werden jedoch Lizenzen benötigt. Zölle und besondere Regeln bei Ausschreibungen müssen ebenfalls beachtet werden. Für ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investments, FDI) gibt es keine Beteiligungsgrenzen. FDI in Einrichtungen zur Gesundheitsversorgung (Krankenhäuser, Labore etc.) sowie im Bereich Medizintechnik werden zudem über das verkürzte Genehmigungsverfahren der Automatic Route abgewickelt, bei dem keine Zustimmung durch die indische Zentralbank notwendig ist.
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/indien-wirtschaft/medizintechnik
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/indien-wirtschaft/medizintechnik
Kanadas Rohstoffsektor im Umbruch – Geschäftschancen für deutsche Unternehmen steigen
Der Engpass liegt weniger unter als Tage. Zwar verfügt Kanada über reiche Rohstoffvorkommen, doch die eigentliche Herausforderung beginnt bei Erschließung, Verarbeitung und industrieller Skalierung. Für deutsche Unternehmen ist dabei entscheidend: Der Marktzugang erfolgt in vielen Fällen nicht erst über laufende Bauprojekte, sondern deutlich früher – über Engineering‑Partner, Generalplaner und Projektkonsortien, die technische Standards festlegen und Beschaffungsentscheidungen vorbereiten. Unternehmen, die sich frühzeitig in Projektstrukturen, Netzwerke und Partnerschaften einbringen, können technische Lösungen platzieren, die später nur noch schwer zu ersetzen sind.
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/kanada/branchen/rohstoffe-bergbau-1988104
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/kanada/branchen/rohstoffe-bergbau-1988104
Korea, Rep.: Änderungen im Datenschutzgesetz
Zum 11. September 2026 treten verschiedene Änderungen im südkoreanischen Datenschutzgesetz in Kraft. Unter anderem muss nach Art. 34 Abs. 2 des Personal Information Protection Act (PIPA) eine unverzügliche Benachrichtigung der betroffenen Person bereits ab Kenntnis der Möglichkeit eines Datenschutzvorfalls erfolgen und nicht erst, wenn der Datenverantwortliche Kenntnis vom tatsächlichen Datenleck hat. Ferner sind nach Abs. 1 Nr. 6 betroffene Personen künftig auch insbesondere über ihre Rechte, darunter Schadens-ersatzansprüche, zu informieren.
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/suedkorea/recht/aenderungen-im-koreanischen-datenschutzgesetz-1991336
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/suedkorea/recht/aenderungen-im-koreanischen-datenschutzgesetz-1991336
Malaysia investiert in seine Wasserinfrastruktur – Absatzchancen für deutsche Unternehmen
Der massive Modernisierungsdruck im malaysischen Wasser- und Abwassersektor eröffnet deutschen Unternehmen attraktive Marktchancen, insbesondere durch den hohen Bedarf an Technologien zur Reduzierung von Wasserverlusten, zur Modernisierung von Leitungsnetzen und zur Erweiterung von Aufbereitungsanlagen. Zusätzlich wächst im Land die Nachfrage nach digitaler Infrastruktur wie Smart-Metering, Sensorik und vernetzten Steuerungssystemen. Auch effiziente Kühllösungen für Rechenzentren sowie moderne Verfahren zur industriellen Abwasser- und Klärschlammbehandlung bieten großes Potenzial. Deutsche Unternehmen, die Ausrüstungen an den Wassersektor in Malaysia liefern möchten, müssen sich gemäß den Water Services Industry (Registration of Supplier) Rules 2023 bei der nationalen Regulierungsbehörde SPAN als Hersteller oder Lieferant registrieren.
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/malaysia/branchen/malaysia-wassersektor-1820978
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/malaysia/branchen/malaysia-wassersektor-1820978
Slowenien: EU-Förderung bietet Geschäftschancen für deutsche Unternehmen
Auch in der kommenden EU‑Haushaltsperiode ab 2028 kann Slowenien mit umfangreichen Mittelzuweisungen rechnen. Nach ersten Vorschlägen der EU‑Kommission ist für das Land ein Förderrahmen von 5,4 Milliarden Euro vorgesehen. Für deutsche Ausrüster ergeben sich daraus weiterhin potenzielle Geschäftsmöglichkeiten, zumeist in indirekter Form über Lieferverträge. Deutsche Unternehmen können sich zudem direkt an Förderausschreibungen beteiligen.
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/slowenien/specials/eu-foerderung-in-slowenien-660646
Quelle: Germany Trade and Invest GmbH
https://www.gtai.de/de/trade/slowenien/specials/eu-foerderung-in-slowenien-660646
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Andrea Henning
