Wirtschaft International 08/2026
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Allgemeine Infos/EU-News

Unternehmenspreis: Berufsbildung ohne Grenzen

Berufsbildung ohne Grenzen zeichnet 2026 wieder mittelständische Unternehmen aus, die sich besonders für den internationalen Austausch von Auszubildenden/jungen Fachkräften engagieren. Gesucht werden Firmen, die mit Leidenschaft ihre Auszubildenden fördern und ihnen die Welt als Lern- und Erfahrungsort eröffnen. Egal, ob Sie bereits mehrere Auslandspraktika organisiert haben oder gerade erst Ihr erstes realisiert haben – erzählen Sie Ihre Geschichte. Zusätzlich wird ein weiteres Unternehmen in der Kategorie "Bester Newcomer" mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Dieser Preis bezieht sich auf Betriebe, die noch wenig Erfahrung im Bereich der internationalen Lernmobilität haben. Bewerbungen sind bis zum 01.09.2026 möglich.
Unternehmenspreis 2026 | BoG

Europa: Youth Start-Up Challenge 2026

Die Europäische Kommission hat die Bewerbungsphase für die Youth Start-Up Challenge 2026 gestartet. Gesucht werden Start-up-Ideen von jungen Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus den EU-Mitgliedstaaten und den am Single Market Programme beteiligten Ländern. Die Ideen sollen sich mit Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, sozialer Inklusion, Innovation oder wirtschaftlicher Resilienz befassen. Bewerbungsschluss ist der 20. September 2026.
Youth Start-Up Challenge 2026 | Call for Applications | Futurium

EU-Kommission beschleunigt den Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit

Die Europäische Kommission hat im Juni einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit vorgelegt. Dieser enthält 22 konkrete Maßnahmen, um Tierversuche in 15 Rechtsbereichen (darunter Industriechemikalien, Pestizide, Biozide, Arzneimittel sowie Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffe) durch tierversuchsfreie Methoden zu ersetzen.
Kommission beschleunigt Übergang weg von Tierversuchen bei Stoffsicherheitsbewertungen

Europas erste Siliciumcarbid-Recyclingfabrik in NRW

Siliciumcarbid ist ein wichtiger Rohstoff. Er kommt u. a. beim Bau von Halbleitern, Elektroautos, Solaranlagen oder auch in der Raumfahrt zum Einsatz. Bislang ist die europäische Siliciumcarbid-Versorgung mit fast 90 Prozent stark von Importen abhängig. Um diesen Anteil zukünftig zu senken, entsteht in Frechen-Grefrath für einen dreistelligen Millionenbetrag nun die erste industrielle Recyclinganlage für Siliciumcarbid in Europa. Der offizielle Baubeginn auf der rund 9.200 Quadratmeter großen Fläche fand im Mai statt, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 geplant.

Tachografenpflicht für leichte Nutzfahrzeuge

Zum 1. Juli 2026 ist die nächste Stufe des EU-Mobilitätspakets in Kraft getreten. Damit wird die Tachografenpflicht auf leichte Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 2,5 Tonnen im internationalen Güterverkehr und bei Kabotagefahrten ausgeweitet. Für diese Fahrzeuge gelten auch die europäischen Vorgaben zu Lenk- und Ruhezeiten, die es nicht nur einzuhalten, sondern auch lückenlos nachzuweisen gilt. Der Einsatz intelligenter Tachografen der zweiten Version (Smart Tacho 2) ist nun auch für diese Fahrzeugklassen Pflicht.

DIHK-Podcast „WirtschaftsWissen“: Der Tax-Omnibus

Weniger Bürokratie, einfachere Regeln, mehr Wettbewerbsfähigkeit: Mit dem sogenannten Tax-Omnibus will die EU-Kommission das europäische Unternehmenssteuerrecht vereinfachen. Doch was genau steckt hinter dem Maßnahmenpaket – und reicht es aus, um Unternehmen spürbar zu entlasten? DIHK-Experte Malte Weisshaar spricht in dem aktuellen Podcast über die zunehmende Komplexität des europäischen Steuerrechts, die Folgen für Unternehmen und die geplanten Reformen.
Quelle: DIHK
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Brüssel: Einigung über digitales Meldesystem für Mitarbeiterentsendungen

Der Rat und das Europäische Parlament haben am 23. Juni 2026 eine vorläufige Einigung über die Verordnung zur Erleichterung der elektronischen Erklärung über entsandte Arbeitnehmer erzielt. Mit der Verordnung soll der Verwaltungsaufwand für Unternehmen durch eine vollständige Digitalisierung der Übermittlung von Entsendemeldungen verringert werden. Die vorläufige Einigung muss nun vom Rat und vom Parlament gebilligt und förmlich angenommen werden.
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