Fachkräfte aus dem Ausland können ein Teil der Antwort auf den Fachkräftemangel in Deutschland sein. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll die Einwanderung qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten erleichtern. Die Industrie- und Handelskammer hilft ihren Mitgliedsunternehmen, Fachkräfte aus dem Ausland zu finden und sie in den Betrieb zu integrieren.
Mit der Neufassung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes erleichtert die Bundesregierung den Unternehmen die Gewinnung internationaler Fachkräfte. Interessenten mit Berufsausbildung sowie Personen mit berufspraktischem Fachwissen können auf dieser Basis leichter nach Deutschland einwandern.
Sie suchen Fachkräfte im Bereich Hotellerie/Gastronomie, Elektro, Metall, Bau oder IT? Dann ist dieses Projekt das Richtige für Sie. Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit decken wir den ganzen Prozess von der Rekrutierung und Vorbereitung im Drittstaat bis hin zur Integration in Deutschland ab.
Wenn Fachkräfte aus dem Ausland ihre Berufsabschlüsse anerkennen lassen, fehlen ihnen manchmal noch Kenntnisse in einzelnen Bestandteilen des deutschen Referenzberufes. Sie sind bereit, solchen Fachkräften weiterzuhelfen, und sie im Anschluss im Idealfall weiterzubeschäftigen? Dann ist dieses Projekt das Richtige für Sie.
IHK NRW engagiert sich für und mit den Industrie- und Handelskammern in NRW sowie weiteren Partner*innen in Projekten und entwickelt für Unternehmen Dienstleistungen und Informationsangebote. So nun auch mit dem „Fachkräftenetzwerk & Informationszentrum für Fachkräfteeinwanderung“, kurz „FIF NRW“, innerhalb des Integrationsnetzwerks IQ NRW – West. „FIF NRW“ soll zur nachhaltigen Stärkung der Fachkräftegewinnung und -sicherung in NRW beitragen. – FiF NRW berät, schult und informiert Sie zu Fragen von Fachkräfteeinwanderung und Berufsanerkennung.
Fachkräfte zu finden ist der erste Schritt. Sie in den Betrieb zu integrieren der zweite. Hier hilft das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge – und zwar nicht nur bei Arbeitskräften mit Fluchthintergrund, sondern auch bei aktiv aus dem Ausland angeworbenen Fachkräften.
Zahlreiche Betriebe im NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge beschäftigen auch Auszubildende aus Drittstaaten. Bei der Rekrutierung setzen sie dabei zum Teil auch auf Vermittlungsagenturen. Doch wie können Betriebe erkennen, welcher Anbieter zu ihnen passt? Und worauf sollte bei der Auswahl des Anbieters besonders geachtet werden?
Gemeinsam mit dem Goethe-Institut hat das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge eine kompakte Checkliste erstellt, die eine erste Orientierung bietet. Die Checkliste kann man hier downloaden.
Die Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland bietet Ihnen die Möglichkeit, wertvolle Talente zu gewinnen. Sie bedeutet eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Gleichzeitig geht mit einer Rekrutierung von internationalen Fachkräften die Verantwortung einher, ihre Rechte zu schützen. Wir bieten Ihnen eine Orientierung, wie Sie faire Bedingungen sicherstellen können.
Das Webportal „Mein Weg nach Deutschland“ des Goethe-Instituts richtet sich sowohl an Menschen, die vorhaben, aus beruflichen oder privaten Gründen nach Deutschland zu migrieren, als auch an Neuzugewanderte. Es bietet hilfreiche Informationen zum Leben und Arbeiten in Deutschland in 30 Sprachen, Deutschübungsangebote sowie ein vielfältiges kostenloses Veranstaltungsangebot etwa zur Wohnungssuche.
Arbeitgeber sind ab dem 1. Januar 2026 verpflichtet, Drittstaatsangehörige bei Anwerbung aus dem Ausland auf die Möglichkeit einer unentgeltlichen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch die Beratungsstellen "Faire Integration" hinzuweisen.
Zur weiteren Information haben wir Ihnen untenstehend einige Merkblätter beigefügt , welche das BMAS erstellt hat. Diese enthalten nähere Informationen für Arbeitgeber sowie ein Informationsblatt für Arbeitnehmer, welches von den Unternehmen verwendet werden kann. Von der Arbeitnehmerversion gibt es zwei Fassungen (mit und ohne Empfangsbestätigung).