Innovation und Umwelt

Nachhaltigkeitspreis

Nachhaltigkeit rückt für immer mehr Unternehmen immer stärker in den Fokus. Der Klimawandel, die fortschreitende Digitalisierung, die Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 und nicht zuletzt die Coronakrise lenken den Blick der Unternehmen auf Abläufe und Prozesse, die eng mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpft sind. Mit ihrem wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen – also nachhaltigem – Engagement tragen sie gesellschaftliche Verantwortung und folgen damit dem Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns.
„Mit unserem Nachhaltigkeitspreis wollen wir gerade in dieser vom Coronavirus geprägten Zeit zeigen, in wie vielen Bereichen unsere Unternehmen bereits nachhaltig unterwegs sind – und das nicht erst seitdem Klimawandel und Nachhaltigkeit in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden“, betont IHK-Präsident Ulrich Heep. „Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigen, bemerken werden, dass sie schon viele Themen besetzen, dies aber bislang nicht im Blick hatten oder kommuniziert haben“, so Heep weiter.

Nachhaltigkeit im Unternehmen

Nachhaltiges Handeln wird immer stärker auch von der Kundenseite und von potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern honoriert. Fairer Handel, die Arbeitsbedingungen der Herkunftsländer, soziale Verträglichkeit, Nicht-Diskriminierung und die ökologische Verträglichkeit des eigenen wirtschaftlichen Handelns sind hier wichtige Aspekte.

Die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens kennzeichnet sich durch das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen. Orientierung geben dafür die 17 Ziele der Nachhaltigkeit.
Entscheidend für die Bewertung der eingereichten Bewerbungen ist demzufolge der Gesamtblick auf das nachhaltige Engagement des Unternehmens, die Umsetzung von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen im Unternehmen, der Nutzen für sich und die Gesellschaft sowie der Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der heimischen Wirtschaft.
Einen Überblick, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist, wie Unternehmen davon betroffen sind und welche unternehmerischen Motive hineinspielen gibt die Unterlage Nachhaltigkeitsziele und Betroffenheit der Unternehmen (PDF-Datei · 219 KB).

Bewerbung

Bewerben können sich alle Mitgliedsunternehmen der IHK Limburg vom 1. Juli bis zum 10. September 2020.
Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier ab dem 1. Juli 2020.

Bewertungskriterien

  1. Darstellung (Verständlichkeit)
  2. Pläne für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens
  3. Umsetzung von umweltbezogenen Aspekten der Nachhaltigkeit
  4. Umsetzung von wirtschaftlichen Aspekten der Nachhaltigkeit
  5. Umsetzung von sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit
  6. Nutzen für das eigene Unternehmen (Kosteneinsparungen, neue Geschäftsmodelle, Umsatzsteigerung, bessere Kundenorientierung. Imagegewinn etc.)
  7. Nutzen für das Gemeinwohl (Wie profitiert die Gesellschaft davon?)
  8. Eignung für / Übertragbarkeit auf andere Unternehmen (Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der heimischen Wirtschaft, Kosten-Nutzen-Relation)

Jury

In alphabetischer Reihenfolge:
  • Andrea Benker-Ritter, Kurtenbach GmbH & Co. KG / Vizepräsidentin der IHK Limburg
  • Susanne Conrad, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Julia Häuser, Eisen Fischer GmbH & Co. KG / Vizepräsidentin der IHK Limburg
  • Ulrich Heep, Straton IT-Consulting AG / Präsident der IHK Limburg
  • Thomas Klaßen, Umweltberatungsstelle Mittelhessen
  • Michael Köberle, Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg
  • Prof. Dipl.-Ing. Holger Rohn, Technische Hochschule Mittelhessen
  • Annika Trappmann, Blechwarenfabrik Limburg GmbH / Stv. Vorsitzende Klimaschutz-Unternehmen

Preise

Jeweils für den 1. bis 3. Platz:
  • Ehrung im Rahmen des Jahresempfangs der IHK Limburg
  • Pokal der IHK Limburg (von der Glasfachschule Hadamar)
  • Urkunde der IHK Limburg
  • Signet (digitales Logo)
  • Vorstellung in der Kammerzeitschrift