Ihre IHK

IHK Köln der Zukunft

Sieht aus wie eine Baustelle, ist aber die „IHK Köln der Zukunft“! Es tut sich was…
Die IHK-Vollversammlung hat sich im Dezember 2022 mit großer Mehrheit für die Weiterentwicklung der IHK Köln am Standort Unter Sachsenhausen 10–26 ausgesprochen. Hier soll im Herzen von Köln eine „IHK Köln der Zukunft” entstehen, in der sich Mitarbeitende, ehrenamtlich Engagierte und alle Mitglieder und Gäste wohlfühlen und die alle Anforderungen einer modernen, offenen und attraktiven IHK erfüllt.
Verfolgen Sie auf dieser Seite den Baufortschritt des IHK-Gebäudes am Börsenplatz – dem „Haus der Wirtschaft“ in ihrer Region.

März 2026: Dach und Wände zurückgebaut und das Fundament verstärkt

Über den Winter ist viel passiert auf der Baustelle. Das Dach der Gebäudeseite Unter Sachsenhausen wurde zurückgebaut. Dafür wurden die einzelnen Dachplatten mit dem Kran nach unten befördert und abtransportiert. An der Gebäudeseite Börsenplatz wird das alte Dach entfernt, und durch eine neue Decke ersetzt, um die neue geplante Sky Lounge zu tragen. Das 5. Obergeschoss ist komplett zurückgebaut, die alten Besprechungsräume Domblick, die Digibase und die Sauna existieren nicht mehr.
Ein Bagger reißt die Bodenplatte vom Börsensaal ab, anschließend wird der Nordflügel samt Untergeschoss auf dem Maria-Ablass-Platz abgerissen. Für den dafür benötigten 50 Tonnen schweren Bagger musste eine Genehmigung beantragt werden, damit dieser durch die Stadt zur Baustelle fahren darf.
Gleichzeitig wurden in allen Geschossen die nicht tragenden Stützen und Brüstungen an den Fassaden rückgebaut und neu erstellt. An die neue Betonbrüstung wird auf der Außenseite die Natursteinfassade wieder angebracht.
Die nichttragenden Wände im 1. Untergeschoss sind bereits zurückgebaut. Zur Aussteifung des Gebäudes wurden punktuell Wände zur Vorbereitung des Abbruches eingebaut. Diese bleiben nur temporär stehen und werden später wieder entfernt.
Der gesamte Untergrund wird mit Zementleimsuspension verstärkt, da das neue Gebäude aufgrund der neuen Decken und der Technik schwerer sein wird. Die Fundamente werden im HDI-Verfahren (Hochdruckinjektion) unterstützt und vergrößert. Im Untergeschoss wurden Kernbohrungen durchgeführt. Dabei wird unter hohem Druck Zementleim mit 400 bar unter das Fundament gepumpt und verbindet sich mit dem Kies. Beim Verpressen des Betons entsteht Wasser, welches unter Druck wieder hochgedrückt wird und in Container geleitet wird. Jeden Tag füllen sich auf diese Weise fünf bis sechs Container. Im Container setzt sich die Zementschlemme ab, diese muss als Sondermüll entsorgt werden.
Parallel wurde die gesamte technische Gebäudeausstattung fertiggeplant. Die Statik musste in Teilbereichen entsprechend angepasst und für den Bereich Maria-Ablass-Platz neu erstellt werden. Die Büroplanung läuft noch.