IHKplus 5.2023

Frauen-Business-Tag 2023: Mutig nach ganz oben!

Voller Börsen-Saal. Beste Stimmung. Authentische Vorbilder. Lebhafte Diskussionen. Aktives Netzwerken. Der Frauen-Business-Tag war auch in seiner 11. Auflage wieder ein großer Erfolg!
Nicole Grünewald, IHK-Präsidentin und Mit-Initiatorin des Frauen-Business-Tags: „Gerade jetzt sind Veranstaltungen wichtig, die Mut machen. Wir wollen Frauen Tipps & Tricks für den Weg nach oben geben und zeigen, wie wir gemeinsam mit den Männern noch erfolgreicher sein können!“
Das Programm begann sportlich mit Heike Henkel, Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin im Hochsprung, die ganz persönliche Einblicke in ihre Karriere gab. Sie berichtet, wie sie im wahrsten Sinne des Wortes unüberwindbare Hürden gemeistert hat. Ihr Tipp: „Lasst Euch von positiven Erlebnissen inspirieren und stellt Euch Eure Ziele bildlich vor. Dinge, die man sich vorstellen kann, lassen sich auch erreichen!“

Überwundene Hürden

Wie das in der Wirtschaft aussehen kann, machten drei Vorbild-Unternehmerinnen deutlich: Nina Luig von der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt hat ihre Karriere an die Spitze ohne Studium geschafft. Anna Heller, Brauerei Heller, und Claudia Zimmer, Delphin Technology, konnten beide ganz unterschiedliche Hürden bei der Übernahme ihrer Familienunternehmen bewältigen. Bei den Best-Practice-Beispielen aus der Politik berichteten Berivan Aymaz, MdL und Vizepräsidentin des Landtags NRW, Lena Teschlade, MdL, und Teresa De Bellis-Olinger, Mitglied des Kölner Rats, sehr anschaulich, wie sie den Weg in ihren Parteien gemeistert haben.

Weitere Hürden

Danach ging es in der von Radio-Köln-Chefredakteurin Claudia Schall moderierten Runde um Hürden, die noch nicht überwunden sind.
Claudia Zimmer: „Als Mitinitiatorin des ersten Frauen-Business-Tags 2012 lagen mir die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mehr Frauen in Führungspositionen sehr am Herzen. Ich habe mir damals nicht vorstellen können, dass im Jahr 2023 die Hürden für Frauen mehr statt weniger werden. Probleme müssen offen angesprochen und diskutiert werden, damit Lösungen gefunden werden können.“
So ging es um Engpässe bei der Kinderbetreuung, um Fachkräftemangel, Schwierigkeiten bei der Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland und um die drohende Mehrwertsteuer-Erhöhung in der Gastronomie. Nach lebhafter Diskussion waren sich alle einig, dass diese Hürden nur gemeinsam zu überwinden sind, und zwar durch Bürokratieabbau in allen Bereichen, einer Vereinfachung von Zuwanderung in die Arbeitsplätze und zeitnahe Investitionen in Kitas – und durch belastbare Netzwerke.

Netzwerken & Videobotschaften

Deshalb ging es im zweiten Teil des Frauen-Business-Tags wieder um den Aufbau von Netzwerken. Verschiedene Unternehmerinnen- und Wirtschaftsnetzwerke stellten sich an Ständen im Foyer vor, und auch untereinander wurden zahlreiche neue Bekanntschaften geknüpft. Besonders ermutigend: Viele Frauen berichteten vor unserer Kamera darüber, wie sie verschiedene Hürden gemeistert haben. Hier kann man sich die Videobotschaften anschauen – und sich davon für die eigene Karriere inspirieren lassen!
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Und noch eine gute Nachricht: Der nächste Frauen-Business-Tag ist schon in Planung – er findet am 26. September 2024 statt!