Vom Tellerwäscher zum Brauhaus-Inhaber
Denkt man an Brauhäuser, ist man schnell in der Kölner Altstadt. Doch auch im Rechtsrheinischen gibt es urige Brauhäuser, fernab des Domschattens.
Zum Beispiel in Leverkusen das „Brauhaus Schlebusch“. Und für Inhaber Andreas Berndt-Schmidt (37) ist es sogar eine ganz persönliche Erfolgsstory. Vom
Tellerwäscher zum Brauhaus-Inhaber!
Tellerwäscher zum Brauhaus-Inhaber!
Das Gebäude, in dem das Brauhaus Schlebusch heute ist, hat eine lange Geschichte.
Das „Brauhaus Schlebusch“ hat eine lange Tradition. Das Gebäude gibt es schon seit 1889, zunächst gebaut als Direktorenvilla für die damalige Sprengstoff-Fabrik. Gastronomie gibt es in dem Gebäude seit Beginn der Sechzigerjahre, erst als Hotel, dann als Wirtschaft. Die Weichen für die Zukunft des Brauhauses
wurden im Jahr 2006 gestellt.
wurden im Jahr 2006 gestellt.
Angefangen mit 17 Jahren als Schüler
Der damals 17-jährige Schüler Andreas Berndt-Schmidt betrat das Lokal, fragte nach einem Schülerjob – und bekam ihn. „Teller spülen gehörte damals auch
zum Job. So hat alles angefangen“, erinnert er sich heute. Schritt für Schritt wuchs Berndt-Schmidt immer mehr ins Unternehmen. Zwischenzeitlich machte er eine Ausbildung im Hotelfach, arbeitete währenddessen aber weiter im Brauhaus. Dann wurde er erst stellvertretender Geschäftsführer. Anfang dieses Jahres übernahm er das „Brauhaus Schlebusch“ und führt es jetzt als Inhaber.
zum Job. So hat alles angefangen“, erinnert er sich heute. Schritt für Schritt wuchs Berndt-Schmidt immer mehr ins Unternehmen. Zwischenzeitlich machte er eine Ausbildung im Hotelfach, arbeitete währenddessen aber weiter im Brauhaus. Dann wurde er erst stellvertretender Geschäftsführer. Anfang dieses Jahres übernahm er das „Brauhaus Schlebusch“ und führt es jetzt als Inhaber.
Andreas Bernd-Schmidt hinter der Theke
„Ich würde alles genauso wieder machen“, sagt der gebürtige Schlebuscher. „Gastronomie war irgendwie immer mein Plan. Und wenn man nicht mit Leidenschaft dahintersteht, ist das auch nichts für einen.“ Klar, auch für das „Brauhaus Schlebusch“ war die Corona-Zeit eine Herausforderung. „Wir haben versucht, uns mit einem Lieferservice und Speisen zum Abholen über Wasser zu halten. Das hat ganz gut geklappt“, so Berndt-Schmidt. Unterstützung bekommt er von einem 30-köpfigen Team. Die Familie hilft mit, seine Schwester ist zum Beispiel fester Teil des Teams.
Authentisch und familiär
Das „Brauhaus Schlebusch“ setzt auf einen authentischen und familiären Umgang mit den Gästen. „Wir haben sehr viele Stammgäste, auch aus dem direkten Umfeld. Die Menschen in Schlebusch freuen sich, dass es so ein Brauhaus hier gibt.“ Auf den Teller kommt klassische Brauhausküche, ergänzt durch saisonale Speisen (Spargel, Pilzgerichte etc.). Aus dem Hahn fließt „Schreckenskammer Kölsch“. Im Innenbereich gibt es 150 Sitzplätze und seit dem 1. Mai hat der Biergarten mit weiteren 250 Plätzen geöffnet.
Öffnungszeiten im „Brauhaus Schlebusch":
6 Tage die Woche, Mittwoch Ruhetag
Mo, Di und Do: 11:30 bis 14:30 und 17:00 bis 23:00 Uhr
Fr: 11:30 bis 14:30 & 17:00 bis 24:00 Uhr
Sa: 17:00 bis 24:00 Uhr
So: 11:00 bis 23:00 Uhr
Küche gibt es täglich bis 21:30 Uhr
6 Tage die Woche, Mittwoch Ruhetag
Mo, Di und Do: 11:30 bis 14:30 und 17:00 bis 23:00 Uhr
Fr: 11:30 bis 14:30 & 17:00 bis 24:00 Uhr
Sa: 17:00 bis 24:00 Uhr
So: 11:00 bis 23:00 Uhr
Küche gibt es täglich bis 21:30 Uhr
Kontakt
Industrie- und Handelskammer zu Köln
Unter Sachsenhausen 5–7
50667 Köln
Tel: 0221 1640-0
E-Mail: service@koeln.ihk.de
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