IHK-Ausschüsse

Mitmachen erwünscht

Mehrere Hundert Unternehmerinnen und Unternehmer sind in den Ausschüssen, in Arbeitskreisen, Netzwerken, regionalen Wirtschaftsgremien, beratenden Versammlungen und Branchen-Gremien der IHK Köln aktiv. In loser Reihenfolge stellen wir sie vor. In dieser Ausgabe: die IHK-Ausschüsse.
Ohne fachliche Schranken denken und handeln: Das ist die Grundidee der sechs Ausschüsse unter dem Dach der IHK Köln. Um dem breiten Spektrum an relevanten Wirtschaftsthemen gerecht zu werden und den Unternehmerinnen und Unternehmern der Region Gehör zu verschaffen, hat das Präsidium der IHK Köln vor rund anderthalb Jahren diese Ausschüsse neu ausgerichtet. Besetzt sind sie mit jeweils zwei Ausschussvorsitzenden und begleitet werden sie von Mitgliedern des Präsidiums – um eine rasche und reibungslose Weitergabe der Informationen, Anliegen und Anregungen zu gewährleisten.
Die Mitglieder setzen sich aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen zusammen. Unterschiedliche Perspektiven, Meinungen und Lösungen werden gebündelt und stützen die Arbeit der IHK Köln als Stimme der Wirtschaft.

Ausschuss Stadt- und Regionalentwicklung

Die IHK-Vizepräsidenten Anton Bausinger und Johannes Schilling haben im Ausschuss Unternehmerinnen und Unternehmer der Region versammelt, um große Ziele zu erreichen:
  • Köln und die Region gemeinsam denken.
  • Die Zukunft der Innenstädte durch innovative Konzepte sichern.
  • Das Profil des Wirtschaftsraumes Köln als internationale Marke schärfen.
Dicke Bretter, die da zu bohren sind. Aber Vorsitzende und Ausschussmitglieder sind hartnäckig. Und bringen frische Ideen nach Köln: In der jüngsten Sitzung brachte ein Hamburger ein Impulspapier für die nächsten 20 Jahre der Hamburger City mit. „Solche Initiativen könnten Vorbild auch für die Kölner Region sein“, sagt Anton Bausinger: „Der Blick über Köln und die Region hinaus lohnt sich, das haben wir am Beispiel Hamburg erfahren. Was wir von anderen vergleichbaren Städten und Regionen lernen, muss dann aber auch schnell und konsequent umgesetzt werden.“
Zur Weiterentwicklung der Innenstadt hat der Ausschuss ein Strategiepapier vorbereitet, das von der Vollversammlung in der jüngsten Sitzung beschlossen wurde. 

Ausschuss Umwelt und Energie

Die Ausschussvorsitzenden Dr. Claudia Eßer-Scherbeck, Geschäftsführerin der SE Scherbeck Energy GmbH, und Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh+ GmbH, diskutieren mit den Mitgliedern des Ausschusses über Themen, die derzeit auf so ziemlich allen Aktualitätslisten ganz oben stehen. „Praktische Angebote der IHK zur Unterstützung der ,Zeitenwende‘ in der Energieversorgung für die Unternehmen und die Region entwickeln“, fasst Eßer-Scherbeck zusammen.
Auch Müller-Drexel betont die Herausforderungen der aktuellen Situation: „Sie zeigt uns ganz deutlich, wie wichtig das Thema der intensiveren und effizienteren Nutzung aller Ressourcen ist. Die Ansätze der Kreislaufwirtschaft sind dabei ein ganz wesentlicher Baustein, um die Zukunft zu gestalten.“ Von Präsidiumsseite aus unterstützt Bernhard Graner-Sommer den Ausschuss. 

Ausschuss Internationales

Unter Vorsitz des Messe-Chefs Gerald Böse und des Geschäftsführenden Gesellschafters Dr. Max F. Krawinkel (Leop. Krawinkel GmbH & Co. KG) und mit Sven Gebhard als Pate aus dem Präsidium berät der Ausschuss die IHK bei Fragen der Internationalisierung und Globalisierung.
Bei der letzten Sitzung auf der Agenda: Die neue Außenwirtschaftsstrategie der Bundesregierung sowie Austausch und Positionsbestimmung zum Richtlinienentwurf der EU-Kommission über ein europäisches Sorgfaltspflichtengesetz (Lieferkettengesetz). Wobei der Ausschuss deutlich machte: Hier hat die Politik ihre Aufgaben nicht erledigt, sondern alles auf die Wirtschaft übertragen. 

Ausschuss Mobilität

Ob als Verkehrsbetrieb, Einzelhandelsunternehmen im Zentrum oder als Arbeitgeber mit pendelnden Beschäftigten – Mobilitätsfragen beschäftigen nahezu alle Unternehmen. Wenn es um Stellungnahmen zu diesen Themen geht, ist das Wissen der Mitglieder des Mobilitätsausschusses gefordert.
Dabei stehen „klassische" Mobilitätsfragen wie Bedeutung des ÖPNV ebenso auf der Agenda wie das Baustellenmanagement. Patin des Ausschusses ist Vizepräsidentin Tina Gerfer. Den Vorsitz haben Birgit Heitzer, REWE Zentralfinanz eG, und Frank Oelschläger, GILOG – Gesellschaft für innovative Logistik mbH, übernommen.

Ausschuss Digitales und Innovation

Digitalisierung und Innovationen sichern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der vernetzten und international agierenden Wirtschaft. Auf der Agenda des Ausschusses, bei dem Timo von Lepel, Geschäftsführer der NetCologne, und Sven C. Sixt, Geschäftsführer der crossconsulting GmbH, den Vorsitz haben, stehen deshalb die Fragen, wie die Mitgliedsunternehmen unterstützt werden können, um den digitalen Wandels zu nutzen und ob Rahmenbedingungen so sind, dass Unternehmen Digitalisierung und Innovation für sich nutzen und umsetzen können. – Nein? – Dann wird der Ausschuss sich mit Sicherheit klar äußern.
Im vergangenen Jahr wurde ein Papier erarbeitet, in dem vier relevante Digitalisierungsthemen definiert wurden:
  • Digitaler Standort
  • Digitale Infrastruktur
  • Bildung
  • Digitale Verwaltung/Services.
In diesem Jahr steht das Thema Digitalisierung in der Bildung im Fokus. Vizepräsident Mike Gahn wirkt in der Paten-Funktion im Ausschuss mit.

Ausschuss Rechts- und Steuerpolitik

Ohne gute und verlässliche Rahmenbedingungen kann Wirtschaft nicht funktionieren. Und die Grundlage aller Rahmenbedingungen sind Gesetze, Verordnungen und Vorschriften – sowohl auf EU- und Bundesebene, als auch bei allem, was dazu noch von Land und Kommunen kommt. In diesem Dickicht kennen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer des Ausschusses aus und geben ihr Wissen weiter. Der Ausschuss befindet sich derzeit in der Umstrukturierung.

Ausschuss Wirtschaftspolitik

Unter dem Vorsitz von Michael Pfeiffer sowie Harald Goost und mit Christian Remmert als Präsidiums-Paten wurde der Ausschuss aus dem früheren Ausschuss für Rechts-, Steuer- und Wirtschaftspolitik ausgegliedert. Damit macht die IHK noch klarer als bisher, wie ernst und wichtig ihr das Thema Wirtschaftspolitik ist.
Es wird darum gehen, die Stimmen der Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Feld zu bündeln und da, wo es notwendig ist, offensiv nach außen zu bringen. Denn bei den großen Zielen der Wirtschaftspolitik rund um Preisniveaus, Beschäftigung, Außenwirtschaft und Wirtschaftswachstum geht nichts ohne Unternehmerinnen und Unternehmer. Entsprechend sollten sie Gehör finden.
MITMACHEN UND MITGESTALTEN!
Bringen Sie sich bei der IHK Köln ein, tragen Sie dazu bei, dass die Wirtschaft bei Politik und Öffentlichkeit Gehör findet. Interessierte Unternehmen melden sich bitte bei der IHK bei Michael Zygojannis, Tel. 0221 1640-1120, michael.zygojannis@koeln.ihk.de