Corona

Finanzhilfen für coronageschädigte Unternehmen

Hier finden Sie Informationen zu den am 1. Juli 2022 auslaufenden Wirtschaftshilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen. Eine Verlängerung der Überbrückungshilfe und der Neustarthilfe ist derzeit nicht geplant.

Überbrückungshilfen, Neustarthilfen und Corona-Soforthilfen

Achtung: Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 ist am 15.06.2022 ausgelaufen. Anträge können nicht mehr gestellt werden.   

Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022

Mit der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe unterstützt die Bundesregierung letztmalig für den Zeitraum Januar bis Juni 2022 Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen. Die Antragfrist hat am 15.06.2022 geendet. Alle Informationen zu den Wirtschaftshilfen und die FAQs der Programme finden Sie unter  ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Die Frist zur Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.  

Überbrückungshilfe III (plus) und Neustarthilfe (plus)

Die Überbrückungshilfe des Bundes ist ein Zuschussprogramm, das finanzielle Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bietet, die von Umsatzrückgängen während der Corona-Krise betroffen sind. Die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe (plus) bezieht sich auf die Fördermonate November 2020 bis Dezember 2021. Alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.
Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt. Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden kann. Zudem können bei der Überbrückungshilfe III bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten sowie Digitalisierungsvorhaben gefördert werden.
Soloselbständige können zwischen der Überbrückungshilfe III und einer einmaligen Betriebskostenpauschale, der sogenannten „Neustarthilfe“ wählen.
Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Für die Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wurde die Frist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. 

Corona-Soforthilfe: Rückmeldeverfahren

Alle Empfängerinnen und Empfänger der NRW-Soforthilfe 2020 wurden im Bewilligungsbescheid darüber informiert, dass die Soforthilfe zweckgebunden ist. In Nordrhein-Westfalen wurde zu jedem bewilligten Antrag zunächst die maximale Fördersumme ausgezahlt, um schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Mit der Rückmeldung erinnert das Land daran, dass der Anteil der Soforthilfe, der im Förderzeitraum nicht für betriebliche Ausgaben verwendet wurde, zurückerstattet werden muss. Die Rückmeldung über das Rückmelde-Formular ist daher für alle Empfängerinnen und Empfänger der Soforthilfe verpflichtend.
Die Rückmeldung musste bis spätestens bis zum 17. Dezember 2021 abgegeben werden.
Wichtig: Die Frist zur Rückzahlung der möglicherweise zu viel erhaltenen Mittel wurde erneut bis 30.06.2023 verlängert.
Weitere Fragen werden über die Hotline zum Rückmeldeverfahren unter 0211 7956-4995 beantwortet.
Weitere Informationen zur Soforthilfe und zum entsprechenden Rückmeldeverfahren erhalten Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums NRW.

Kurzarbeitergeld

Wegen der Corona-Krise wurden Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld.
beschlossen. Weitere Informationen und die nötigen Formulare finden Sie auf unserer Infoseite zur Kurzarbeit. Ihre Fragen zum Kurzarbeitergeld können Sie sich gerne auch per Mail an uns richten unter kug-beratung@koeln.ihk.de

Steuerliche Maßnahmen

Aufgrund der Corona-Krise sieht die Finanzverwaltung verschiedene Erleichterungen für Unternehmen vor, so etwa Steuerstundungen. Mehr erfahren Sie auf unserer Sonderseite zu Erleichterungen bei der Steuer.

Beratungskostenzuschüsse

Das Programm „ Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter. Es werden anteilig die Kosten einer Unternehmenssicherungsberatung sowie einer Folgeberatung übernommen. Einziger Inhalt einer solchen Beratung ist die Beseitigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten.  

Beihilferecht

Bitte beachten Sie, dass das Beihilferecht im Rahmen der verschiedenen Förderungen von großer Bedeutung ist, wenn Förderhöchstgrenzen erreicht werden. Das Beihilferecht ist komplex. Um hier Einschätzungen zum Beispiel zu Fragen der Förderfähigkeit abgeben zu können, ist ein umfassender Überblick über das Unternehmen, bereits beantragte Wirtschaftshilfen, erhaltene Kredite, Besitz- und Beteiligungsverhältnisse des Unternehmens und anderes unabdingbar.
Bitte sprechen Sie daher im Rahmen der Beantragung der aufgeführten Wirtschaftshilfen auch immer Ihren Prüfenden Dritten auf das Thema Beihilferecht an. Zu Ihrer Information haben wir die FAQs des Bundeswirtschaftsministeriums zu diesen Fragestellungen für Sie verlinkt.