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Erste Aktion des Bündnisses: Menschenkette & Geburtstagsfeier

75 Jahre Grundgesetz: Rechtsstaat schützen – Freiheit feiern

Das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte veranstaltet am 23. Mai seine erste öffentliche Aktion. Mit einer Menschenkette um das Bundesverfassungsgericht soll der Einsatz des Karlsruher Bündnisses und der Bevölkerung für das Grundgesetz symbolisiert werden, im Anschluss finden sich die Teilnehmenden auf dem Schlossplatz zur lockeren „Geburtstagsfeier“ zusammen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das 75-jährige Jubiläum des Grundgesetzes, die demokratischen Errungenschaften und Werte, aber auch die Bedrohungen, denen sich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung heute ausgesetzt sieht.
Die Menschenkette beginnt um 18 Uhr am Bundesverfassungsgericht, gegen 19 Uhr soll sich die Versammlung zur „Geburtstagsfeier“ auf den Schlossplatz verlagern. Detailinformationen zur Veranstaltung folgen in diesen nächsten Tagen auf der Website des Bündnisses, dem Newsletter sowie auf den Kommunikationskanälen unserer Bündnispartner.
Die Startpunkte der Menschenkette werden um das Bundesverfassungsgericht von Helfern markiert.

Karlsruher Bündnis für Demokratie und Menschenrechte

Über 40 Karlsruher Initiativen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Parteien,
Verbände, Vereine und Institutionen haben sich zum Bündnis für Demokratie und
Menschenrechte zusammengeschlossen. Dieser breite zivilgesellschaftliche und
überparteiliche Zusammenschluss betont das gemeinsame Eintreten für die
freiheitlich-demokratische Grundordnung. In der am 08. April veröffentlichten
gemeinsamen Erklärung positionieren sich die Bündnispartner für ihre
namensgebenden Werte. Das Bekenntnis zur Menschenwürde sowie zum
Demokratie-, Rechtsstaats- und Sozialstaatsprinzip eint die vielfältigen Akteure aus der Karlsruher Stadtgesellschaft.

Die Ziele des Bündnisses 

Als übergreifendes Ziel hat sich das Bündnis der Demokratiestärkung in der Region verschrieben. Dafür werden Anstrengungen gebündelt, die Zusammenarbeit der Bündnispartner intensiviert und Bildungs- sowie Beteiligungsangebote in den Mittelpunkt gestellt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt allgemein – in Karlsruhe und darüber hinaus – wird durch die Arbeit des Bündnisses sichtbarer werden und Begeisterung für Demokratie und Menschenrechte verbreiten. Ganz bewusst sind die Ziele des Bündnisses langfristig angesetzt. Eine nachhaltige Wirkung in die Stadtgesellschaft sowie die Etablierung des Bündnisses als Organisation und Plattform sind Anliegen aller Bündnispartner.

Das FÜR im Fokus

Im Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe ist ein buntes Spektrum an gesellschaftlichen Institutionen und Organisationen vertreten, das in seiner Breite bisher einzigartig ist. Es wurde herausgearbeitet, dass das gemeinsame Eintreten für demokratische Werte den Wesenskern der neuen Zusammenarbeit ausmacht. In der gemeinsamen Erklärung heißt es beispielsweise: „Wir setzen uns für ein diskriminierungsfreies und friedliches Miteinander aller Menschen in Karlsruhe und anderswo ein, unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Identität und weiteren Merkmalen.“
In einer Zeit, in der rechtsextremistische und menschenfeindliche Bestrebungen eine fundamentale Bedrohung für die Menschen, die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen, verteidigt das Bündnis die Grundwerte der Demokratie und zeigt Haltung gegen Hass und Hetze.

Wer sind die Bündnispartner?

Grafik mit Logos der Bündnispartner

Die Gründungsmitglieder sind:

Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine AKB, AWO Kreisverband Karlsruhe-
Stadt e.V., Badisches Staatstheater Karlsruhe, Blau Weiss statt Braun e.V, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gemeinderatsfraktion, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Karlsruhe, CDU Gemeinderatsfraktion, CDU Kreisverband Karlsruhe-Stadt, Der Paritätische Kreisverband Karlsruhe, Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe, Deutscher Gewerkschaftsbund Karlsruhe, Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Ortsverband Karlsruhe, Evangelische Kirche in Karlsruhe, FDP Karlsruhe-Stadt, Festausschuss KARLSRUHER FASTNACHT e.V., Förderverein FORUM RECHT e.V., Forum Ludwig Marum e.V., Gesamtelternbeirat der Schulen in Karlsruhe, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Sektion Nordbaden, Handwerkskammer Karlsruhe, Heinrich-Hübsch-Schule, IG Metall Karlsruhe, Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Internationales Begegnungszentrum Karlsruhe e.V., ka-news GmbH, Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruher Liste, Katholisches Dekanat Karlsruhe, Landesvereinigung Baden in Europa e.V., Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V., Lernort Kislau e.V., Mieterverein Karlsruhe e.V., Schülerakademie Karlsruhe e.V., SPD Gemeinderatsfraktion, SPD Karlsruhe, Sportkreis Karlsruhe e.V., Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Supporters Karlsruhe 1986 e.V., ver.di Mittelbaden-Nordschwarzwald, Verfasste Studierendenschaft des KIT, Volkshochschule Karlsruhe e.V..

Was wird das Bündnis konkret tun?

Nach der gemeinsamen Erarbeitung von Zielen sowie der Grundsatzerklärung des
Bündnisses stehen nun konkrete Planungen für Angebote und Aktionen an. Eine
wichtige Rolle spielt dabei der 75. Jahrestag des Grundgesetzes am 23. Mai. In
diesem Rahmen plant das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte eine erste öffentlichkeitswirksame Aktion.
Weitere Anlässe für Veranstaltungen sind die Kommunal- und Europawahlen am 09. Juni sein, darüber hinaus ist ein „Demokratie-Barcamp“ für Karlsruherinnen und Karlsruher geplant. Eine wichtige Rolle spielt weiterhin die interne Netzwerkarbeit. Kräfte bündeln und Kooperationen ermöglichen, lautet das Motto.

Wie kann man sich einbringen?

Interessierte Bürger*innen aus Karlsruhe und Umgebung sind aufgerufen, den Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe zu abonnieren. So ist sichergestellt, dass keine Neuigkeit, kein Aufruf und keine Einladung verpasst wird. Im Newsletter werden außerdem die Bündnispartner, ihre Motivation und Angebote vorgestellt werden.
Organisationen oder Institutionen, welche die Grundsätze des Bündnisses teilen und sich dem Engagement für Demokratie und Menschenrechte anschließen wollen, können im Bündnis Partner werden. Über Aufnahmen in das Bündnis entscheidet bis zur Festlegung rechtlicher Rahmenbedingungen die Koordinierungsgruppe des Bündnisses. Einzelne Bürger*innen können aktuell nicht Mitglied im Bündnis werden.