Publikationen zu Internationalen Themen
Außenwirtschaftsbarometer Baden-Württemberg
Anfang 2026 deuteten erste Konjunkturindikatoren auf eine leichte Erholung der wirtschaftlichen Lage hin. Ende Februar wurde diese positive Tendenz jedoch unterbrochen, als die Eskalation des Konflikts mit dem Iran in eine offene militärische Auseinandersetzung mit den USA und Israel überging und die geopolitischen Risiken deutlich erhöhte.
Geschäftserwartungen: Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate haben sich branchenübergreifend eingetrübt. Lediglich 17 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen gehen von einer günstigeren Geschäftsentwicklung, wohingegen 28 Prozent eine Verschlechterung erwarten. Somit fallen die Einschätzungen der Firmen insgesamt deutlich pessimistischer aus als in der Vorumfrage.
Exporterwartungen: Zu Jahresbeginn waren die Erwartungen für das Auslandsgeschäft noch leicht positiv, im Frühjahr haben sie jedoch nachgegeben, sodass sich optimistische und pessimistische Einschätzungen nun die Waage halten. Jeweils 24 Prozent der Südwestunternehmen rechnen mit einer Zunahme beziehungsweise mit einem Rückgang ihres internationalen Geschäfts. Insgesamt zeigt sich damit ein uneinheitliches Stimmungsbild, das von anhaltender Unsicherheit geprägt ist. Impulse für das Auslandgeschäft sind derzeit kaum erkennbar.
Die IHK Stuttgart veröffentlicht die aktuellen Gesamtergebnisse.
Das Außenwirtschaftsbarometer erscheint drei Mal im Jahr und basiert auf den Konjunkturumfragen der baden-württembergischen IHKs. Es enthält relevante Informationen zu Aussichten und Entwicklungen im Außenhandel für Deutschland und Baden-Württemberg.
Going International
In welchen Zielregionen sind deutsche Unternehmen im Ausland tätig? In welcher Form engagieren sie sich? Welche Gründe bewegen Unternehmen, im Ausland zu investieren, welchen Geschäftserfolg haben sie dabei? Mit welchen Hindernissen haben Unternehmen zu kämpfen? Auf welche außenwirtschaftlichen Förderinstrumente kommt es in schwierigen Zeiten an?
Diese und ähnliche Fragestellungen beantwortet seit 2005 die bundesweite Umfrage „Going International″ des DIHK, die jährlich mit Unterstützung der 79 Industrie und Handelskammern (IHKs) in Deutschland erstellt und durchgeführt wird.
Die Umfrageergebnisse richten sich als Leitfaden insbesondere auch an kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit der Erschließung neuer Märkte im Ausland beschäftigen.
Die kompletten Umfrageergebnisse für das Jahr 2026 finden Sie hier.
AHK World Business Outlook
Der Krieg im Nahen Osten verschärft die globalen Unsicherheiten. Hohe Energiepreise und Lieferkettenstörungen belasten deutsche Unternehmen weltweit.
Über 4.500 auslandsaktive Unternehmen haben sich im Frühjahr 2026 an der Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) beteiligt – mit ernüchternden Ergebnissen: Die Konjunkturerwartungen rutschen deutlich ins Minus. Energiepreise steigen rasant, Lieferketten sind gestört, die Nachfrage bleibt unsicher.
Außenwirtschaftsreport der Industrie- und Handelskammern
Der Außenwirtschaftsreport erfasst jährlich den Beratungsbedarf der 79 IHKs. Im Jahr 2025 standen zum einen das digitale Ursprungzeugnis (dUZ) und die Folgen einer verschärften und volatilen
internationalen Handelspolitik, insbesondere mit Blick auf die USA im Vordergrund. Zum anderen belasteten komplexe Vorgaben im Bereich Sanktionen, Exportkontrolle, Nachhaltigkeitsregulierung und Zollabwicklung die Unternehmen. Die Außenwirtschaftsberatung war damit 2025 in hohem Maße durch Unsicherheit, Regelungsdichte und steigende Komplexität im internationalen Geschäft geprägt und spiegelte somit die allgemeine Stimmung bei den deutschen Unternehmen.
internationalen Handelspolitik, insbesondere mit Blick auf die USA im Vordergrund. Zum anderen belasteten komplexe Vorgaben im Bereich Sanktionen, Exportkontrolle, Nachhaltigkeitsregulierung und Zollabwicklung die Unternehmen. Die Außenwirtschaftsberatung war damit 2025 in hohem Maße durch Unsicherheit, Regelungsdichte und steigende Komplexität im internationalen Geschäft geprägt und spiegelte somit die allgemeine Stimmung bei den deutschen Unternehmen.