13.04.2026

Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft

Jeder dritte Industriebetrieb sieht Chancen in der Verteidigungsindustrie - Sonderauswertung der Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken 4. Quartal 2025
In der Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2026 wurden in einer Sonderfrage 160 regionale Industrieunternehmen danach befragt, ob sie in die Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie eingebunden sind – sowohl als direkter Hersteller von militärischen Gütern als auch als Zulieferer.
Im Ergebnis sehen sich 19 Prozent der Industriebetriebe in dieser Wertschöpfungskette. Dabei gibt ein Prozent der Unternehmen an, dass sie eindeutig militärische Güter herstellen. 9,1 Prozent der Betriebe produzieren Dual-Use-Güter, das heißt Güter, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können wie beispielsweise Werkzeugmaschinen, Prüf- und Messvorrichtungen, aber auch Ventile oder Elektronik. 9,1 Prozent sind Zulieferer.
Weitere 10,6 Prozent der Industriebetriebe sind zwar nicht im Rüstungsbereich engagiert, aber für sie wäre die Verteidigungsindustrie zumindest ein interessanter Markt.
Für die restlichen Industriebetriebe ist der Rüstungssektor entweder nicht relevant oder sie machen dazu keine Aussage.
Quelle: Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken 4. Quartal 2025.