25.08.2026
Verschärft Peking seine Exportbeschränkungen bei kritischen Rohstoffen, drohen vielen Unternehmen in Deutschland, die solche Rohstoffe beziehen, massive Produktionsprobleme. Das zeigt eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Betroffenheit bei verschärften Exportbeschränkungen kritischer Rohstoffe aus China
Sechs von zehn Unternehmen, die kritische Rohstoffe direkt oder indirekt benötigen, befürchten Produktionsstopps oder Verzögerungen, sollte China seine Beschränkungen bei kritischen Rohstoffen wie Seltene Erden, Lithium oder Gallium ausweiten. 88 Prozent rechnen mit höheren Beschaffungskosten, 71 Prozent mit Lieferengpässen, vier von zehn droht der Verlust von Kunden. Das zeigt eine Umfrage des IW unter rund 900 Unternehmen.
Zu den stark betroffenen Industrien gehören laut der Umfrage des IW:
- Metall
- Elektro
- Fahrzeugbau
Mit dem Critical Raw Materials Act will die Europäische Union kritische Rohstoffe stärker selbst fördern, verarbeiten und recyceln.
China hat in den letzten Jahren die Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe und Vorprodukte, die kritische Rohstoffe enthalten, verschärft. Wenn China oder andere Länder künftig diese Beschränkungen ausweiten würden, wie stark wäre Ihr Unternehmen von folgenden Auswirkungen betroffen?
Hier erfahren Sie mehr über die Studie: Kritische Rohstoffe aus China: Sechs von zehn betroffenen Firmen fürchten Produktionsstopps